Worte eines betroffenen Sudden Strike (Reihe) Spielers.

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Rob
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Worte eines betroffenen Sudden Strike (Reihe) Spielers.

Beitrag von Rob » 26.08.2017, 01:52

Habe die komplette Sudden Strike Reihe seit dem ersten Teil der 2002 erschienen ist, gespielt.

Finde seit jeher, dass es mit zu den besten WWII RTS Games überhaupt gehört. Der vierte Teile könnte durch die passende gute Grafik und durchaus sehr geile Engine, wirklich Glänzen. Aber auch hier wieder, extrem groben Schnitzer. Die Probleme liegen aber keines Wegs bei dem oft angedeuteten Schema Blob vs. Blob oder gar das fehlen taktischer Tiefe. Ganz im Gegenteil. Durch die verschiedenen Foot, Vehicle, Arty Unites ist extrem taktischer Tiefgang geboten.
Hier m.M. nach sind es drei mittelschwere Katastrophen, warum das Game in seiner jetzigen vorm, allenfalls als Late Alpha bezeichnet werden dürfte. Zuerst der Witz an Multiplayer. Das Game lebt doch eigentlich von seinen riesigen Stahl Schlachten,. Was wird geboten, 4 Maps, 0,0 Variation in Setup Möglichkeiten, weder in PvE oder PvP und immer nur WTF nochmal 3 Tanks zum Rundenstart. Traurigstens².
Die zweite Katastrophe, das fuddelige System von Unit Skills und Interaktion. Egal wieviele Soldaten man ausgewählt hat, ob 10 oder 100 und man eine Granate werfen will. Tut dies immer nur der erste Soldat, egal wie weit das Ziel entfernt ist und welcher Laufweg zurücklegt werden muss. Auch wenn man mehrere Granaten hintereinander werfen möchte, tut dies konsequent immer nur der erste Soldat. Abhilfe schafft nur feines Selektieren von Einzelnen. Hoffe dabei, man erwischt den richtigen Typ Unit in dem Haufen. Weiter, das ReSupply von Tanks mit Muni und Gas, bei klick wird nur Munition aufgefüllt. Nur mit zusätzlichen Hotkey und weiterem Klick mit dem zweiten Mausbutton wird Benzin nachgefüllt. Bis man diese Umständlichkeit überhaupt rafft, hat man die komplette deutsche Kampagne ohne Benzin durchgespielt. Das sind nur zwei NoGo Beispiele dazu.
Dritter und größter Kritikpunkt, der Elefantentanz der Fahrzeuge. Probiere niemals, eine komplette Arme in gegenüberliegende Richtung zu schicken! Es endet in einem riesigen sich nichtmehr bewegenden Haufen Stahl. Den Panzer wollen wegen dem eigentlich gutem Formationsystem nach vorne und Arty und Supply Fahrzeuge nach hinten. Aber wenn Fahrzeug aufeinander zufahren, reichen eigentlich schon zwei Fahrzeuge, das die Wegfindung versagt. Wenn dann die ganze Arme im Spiel ist, Hilft nur Kaffe holen und freudig beim Tanz zuschauen oder wieder nur die feine Selektion.

Frage, wie lang ist das Spiel draußen?

Um nochmal auf das Bloben und fehlender Taktik zurück zu kommen oder all den anderen Sachen, warum die meisten neuen RTS Games so schlechter Bewertung bekommen.
Neben Patching im feinstem Schneckentempo (fühlt sich an als hätten die Studios alle nur noch 1 Entwickler!?).
Glaube ich zum Schutz des einen Entwicklers, das der Mainstream an casual Zockern, es einfach nicht gebacken bekommen die jeweiligen RTS Game in ihrer weise und vollen taktischen Tiefe zu zocken.

Gruß


Platinschuppenpresse
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Re: Worte eines betroffenen Sudden Strike (Reihe) Spielers.

Beitrag von Platinschuppenpresse » 26.08.2017, 08:55

Du bist nicht alleine :mrgreen: .

SuSt4 ist nicht mehr wie Panzers (mit einem Ticken Blitzkrieg) für Arme geworden... oder doch wie Blitzkrieg. Ich habe mich von der Grafik teilweise an Blitzkroeg erinnert gefühlt und ummer den Button für das Eingraben der Panzer gesucht.

Kongo-Müller
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Re: Worte eines betroffenen Sudden Strike (Reihe) Spielers.

Beitrag von Kongo-Müller » 03.09.2017, 14:44

Vorweg ich habe die 50 Euro bewusst ausgegeben, obwohl ich kein SuSt Feeling erwartet hatte. Zu recht, denn das Spiel hat mit der Engine viele Möglichkeiten.
Allerdings ist es eine Arcade point and click Konfiguration geworden.
Mag sein, dass wie oben beschrieben, auch noch am Pathfinding und der KI gefeilt werden muss. Der Größte Fehler ist aber dieses Durchklicken durch die Kampagnen, ohne das Hirn einschalten zu müssen.
Ich glaube Vlad hat damals diverse Maps gescripted, wo man auch immer gegen Horden ankämpfen musste. Ich fand das damals schon nur hohl.

Wenn es die Möglichkeit des Moddens von Sichtweite und anderen Dingen gibt und jemand dazu ein paar gute Missionen macht, ist es das Geld wert.
Z.B. diese ewigen Schießereien sind dämlich. Wenn zwei Halbketten mit MGs auf einen Infanteristen schießen, sollte der mit der ersten Garbe fallen und nicht erst nach X.

Nichtsdestotrotz finde ich SS4 besser als nichts. Fireglow hat die Reihe damals sterben lassen. Vielleicht hilft dieser unglückliche Versuch ja wenigstens, den Geist am Leben zu halten.
Ich hätte es lieber gesehen, dass man die SS2 Sourcen bekommt und daraus einen 2D Nachfolger baut. Dafür hätte ich auch dreistellig bezahlt (Steelbeasts war bisher auch jeden Euro wert) und von mir aus jede Mission extra bezahlt.


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