Im Westen nichts Neues

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Im Westen nichts Neues

Beitrag von Oberheereskommando » 22.09.2005, 21:49

ich habe gestern mal mit dem buch "im westen nichts neues" von erich maria remarque angefangen. es handelt zwar nicht vom 2ten, sondern vom 1ten weltkrieg.

ich habe das buch zwar noch nicht durch, aber was ich bis jetzt gelesen habe illustriert das geschehen im 1ten wk sehr detailliert.

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hier mal eine kurze zusammenfassung, für interessierte:


Paul Bäumer gehört zu einer Gruppe von Soldaten an der Westfront im Ersten Weltkrieg. In der Ruhestellung hinter der Front erinnert er sich zurück an seine Schulzeit. Die patriotischen Reden seines Lehrers Kantorek hatten die ganze Klasse überzeugt, sich freiwillig zu melden.

Unter dem Drill ihres Ausbilders Unteroffizier Himmelstoß mußten sie bereits in der Grundausbildung lernen, daß alle ihnen bislang in der Schule vermittelten Werte auf dem Kasernenhof ihre Gültigkeit verlieren.

Sie wurden an die Westfront verlegt, wo sie von einer Gruppe alter Frontsoldaten um den erfahrenen Katczinsky in die Gefahren an der Front eingewiesen wurden. Zwischen "Kat" und Bäumer hat sich ein Vater-Sohn ähnliches Verhältnis entwickelt. Paul lernt, zu überleben, die verschiedenen Geschosse schon am Klang zu unterscheiden, auch unter widrigsten Bedingungen etwas zu essen zu finden, und sich gegen den wirklichen Feind zu wehren - den Tod.

Bei einem kurzen Heimataufenthalt stellt Bäumer fest, wie sehr ihn die Erlebnisse an der Front verändert haben. Es ist ihm unmöglich, seiner Familie die grausamen Erfahrungen aus dem Schützengraben mitzuteilen. Enttäuscht kehrt er zurück zu den Menschen, die ihm nun am nächsten sind, seinen Kameraden an der Front.

Bei einem Angriff wird er durch Splitter verwundet und verbringt ein paar Wochen im Lazarett. In den nächsten Monaten zurück an der Front zerfällt Bäumers Gruppe. Einer nach dem anderen stirbt durch die Gas- und Granatenangriffe, im Trommelfeuer oder im Kampf Mann gegen Mann. Bis zuletzt auch er, nachdem er Verwundung und Wochen im Lazarett überlebt hat, als letzter seiner Gruppe kurz vor Ende des Krieges tödlich getroffen wird, "an einem Tag, der so ruhig und so still war, daß der Heeresbericht sich auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden."


ein persönliches fazit von mir wird folgen, sobald ich das buch gelesen habe...


Zum Gruße OHK
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Beitrag von Schelle » 22.09.2005, 22:18

hab das buch gelesen
also ich bin ja überhaupt keine Lese-Ratte, ab das war echt gut
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Beitrag von Oberheereskommando » 23.09.2005, 12:44

so, ich habe das buch nun durch und ich muss sagen, dass es bisher eines der besten bücher überhaupt war, die ich gelesen habe.
das buch "im westen nichts neues" von remarque stellt auf eine absolut realistische art und weise die auswirkungen des krieges, das leben zwischen front und heimaturlaub und den schmerzhaften verlust von kameraden dar, wie ich es bisher noch nicht gelesen habe.

ein echter tipp für schlechtes wetter und lese-muffel wie mich :wink:

das buch ist zwar nicht lang, aber es lohnt sich auf jeden fall mal gelesen zu werden !!!! nachdem ich das buch gelesen habe, werde ich mal schauen, ob ich den film irgendwo an land ziehen kann.



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Beitrag von Majo » 23.09.2005, 17:28

Jo, auch ma mein Statement dazu: Spitze Buch. Hab ich bereits zweimal gelesen...beim "ersten Mal" war ich 12 oder 13...is mittlerweile 6 Jahre her...aber wenn ich mich zurückerinnere, würde ich es jedem empfehlen, der sich für detaillierte Kriegserfahrungen ohne Pathos und Verherrlichung in Romanform interessiert.

Gruß Majo :wink:
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Beitrag von Oberheereskommando » 11.10.2005, 22:30

hat denn schonmal jemand den film "im westen nichts neues" gesehen ??

kann man sich den anschauen oder ist der nichts ??


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Beitrag von Ente » 12.10.2005, 13:03

Es gibt zwei Filme.
Der erste in s/w, der zweite mit John Boy von den Waltons aus den 70ern.
Beide haben ihre Stärken und Schwächen. Ich persönlich fand den älteren Film besser. "Gute Nacht-John Boy" konnte ich mir einfach nicht als Soldaten vorstellen...

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Beitrag von Oberheereskommando » 12.10.2005, 21:15

alles klar... der erste entstand um 1930 oder ???


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Beitrag von Schlavmutz » 29.10.2005, 18:48

Oberheereskommando hat geschrieben:alles klar... der erste entstand um 1930 oder ???


MkG OHK
Ja OKH,

die erste Verfilmung stammt aus dem Jahr 1930 - es gibt davon auch eine gekürzte Fassung. War schon mal Thema in SSM :wink:

http://www.sudden-strike-2-maps.de/phpB ... php?t=2630

Gruß :aaa2
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Beitrag von Oberheereskommando » 24.12.2005, 17:41

so, ich habs endlich mal geschafft mir die filme zu besorgen, habe jetzt den remake von 1930 und den 1930er... muss nurnoch warten bis die filme eintrudeln..

werde dann noch ein urteil abgeben...


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Beitrag von Fleischfresse » 21.11.2008, 09:36

Und, wie waren sie denn nun?

@ Buch - Wirklich ein Klassiker der es absolut verdient so bezeichnet zu werden. Schade das es die einzige Veroeffentlichung von Remarque ist die diese Beschreibung tragen kann. Zudem ist es eines der wenigen Buecher die wirklich als ANti-Kriegsbuch bezeichnet werden koennen.
"Pazifisten sind Schafe die glauben, dass der Wolf Vegetarier sei!"

www.laermopfer.blog.de

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Re: Im Westen nichts Neues

Beitrag von Mojo » 02.03.2009, 00:06

Also ich habe das Buch zwar nicht gelesen, aber wir haben vor zeiten mal, ich glaub in der neunten Klasse im Geschichtsunterricht "Im Westen nichts Neues gesehen".
Es war die alte Schwarz Weiss Version. Fand den Film absolut genial!!! Allein schon die Szene, wo Bäumer mit dem franz. Soldaten, welchen er im Nahkampf tödlich verwundet hat, im Graben liegt.
Der Film gibt einem wirklich über die Unsinnigkeit des Krieges zu denken und gehört zu den ganz großen Antikriegsfilmen.
Werd ihn mir bald mal wieder aus der Bücherei ausleihen.
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