HS-SP Mission "Kesseltreiben" von Arnold

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HS-SP Mission "Kesseltreiben" von Arnold

Beitrag von Krupp » 13.08.2003, 15:46

Hi Leutz

Z.Z. beschäftige ich mich mit erwähnter Missionen.

Die Missionsdaten:

Karte: Sommer
Grösse: 512er
Spieler: Wehrmacht
Gegner: Rote Armee
Szenario: Basierend auf wahren Begebenheiten.
Download: >APRM-Mapexchange<

Der erste Eindruck der Mission ist gut und auch die Ziele werden gut erklärt.
Die Karte ist eher schlichter Natur, aber keineswegs hässlich!
Auch die Einheiten passen zur vorgegebenen Zeit.

Ich werde über diese Mission einen kompletten Spielbericht inkl. Screens abliefern.

Gruss

Krupp
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Spielbericht

Beitrag von Krupp » 16.09.2003, 20:01

Gefechtsbericht „Kesseltreiben“ von Arnold

Die Map:

Grösse : 512er
Gelände : Sommer
Spieler : Wehrmacht
Gegner : Rote Armee
Handlung : Historisch
Zeitraum : 1941 – Ostfeldzug

Die Ziele:

1.)Eroberung der Stadt Borissov
2.)Säubern/halten der Stadt und die Brücke besetzen, danach Vorstoss nach Norden.
3.)Mit den vereinten Einheiten den ganzen Flusslauf kontrollieren/sichern!
4.)Weitere Fussdivisionen abwarten, dann folgen weitere Befehle:

Einleitung:

Gleich zu Beginn der Mission werden die Ziele alle nochmals deutlich geschildert.
Die Mission basiert auf wahren Begebenheiten und ist auf den ersten Blick auch mit den passenden Einheiten Ausgerüstet.
Die Map ist schlicht und dennoch absolut real dargestellt, allerdings die Laubwaldanteile sind nach meinem Geschmack zu dicht bebaut.
Obwohl solche riesigen Maps für den Bau sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, sollte man doch auch die Liebe zum Detail da und dort nicht ausser Acht lassen.
Das Auge „isst“ ja bekanntlich mit.
Es wurde im Briefing von einem raschen Vorstoss nach Borissov gesprochen, aber die Einheiten einfach in den Kampf werfen ist nicht meine Taktik, zudem muss ich erst wissen, mit was ich antrete.

Beginn:

Nachdem nun 5 Kampfgruppen, 2 Reserve Kpf.Gr., 1 Verteidigungs Kpf.Gr. und eine Artillerie/Flak Abteilung.

Um die Stadt Borissov von Norden und von Osten her angreifen zu können, verlegte ich mit aufgesessener Infanterie 2 Kampfgruppen in Richtung Norden zu einer in 14Uhr gelegenen Lichtung.
Zuerst wurden 2 Kradmelder losgeschickte, die dann ab Nordosten von Artilleriefeuer beschossen wurden, die Krads waren aber zu schnell.
Mit geringen Verlusten, konnten die Kampfgruppen 2. und 3. ebenfalls dahin verschoben werden.
Ich vermutete zwischen 4-8 leichten Aris, die aber die Lichtung nicht erreichten, so konnte ich da die ersten Kampfaufstellungen vornehmen.
Die Kradmelder und die Kübel wurden etwas ausserhalb der Lichtungsstellung auf Beobachtung postiert.

Danach wurden die Kpf.Gr. 1./ 4. und 5. in Bereitschaft gebracht und in Keilformation postiert.
In 2 Wellen wurde jetzt angegriffen. Als die ersten Kpf.Gr. den Bahnhof erreichten und mir Sicht verschafften, unterstützte ich meine Einheiten durch Aribeschuss.
Ein KV-1 war nun zu sehen und er war schon daran, meine Panzer und die von Inf. besetzten Häuser zu beschiessen, resp. zu vernichten.

- Kampf um die Stadt Borrisov-

Die diversen feindl. BT-7 richteten keinen Grossen Schaden an.
Da ich mit meinen Pzr.III und IV. dem KV-1 nichts anhaben konnte, musste ich so schnell als mögliche eine Acht-Acht heran ziehen.
Aus einer geschützten Position, mit gutem Schussfeld zum KV-1 eröffnete die Acht-Acht das Feuer.
Ein Seitentreffer hinten links leitete für den KV schon mal das Ende ein
Der Rest ist klar.
- ( siehe Bild) –

Aber damit war nur ein starker Gegner ausgeschaltet, die Stadt ist noch lange nicht gesäubert.

- Das Ende des KV-1 –

Je näher man sich aber der Brücke näherte, desto heftiger wurde die Gegenwehr. Die Stelle war verengend und es drohte meinen vorstossenden Panzern das Ende.
Ich entschied mich für eine Frontverkürzung bis zurück an den Anfang der Stadt, im NO, dort war nun kein Arifeuer mehr zu erwarten und ich konnte da nochmals meine Truppen sammeln und auffrischen.

Bis zu diesem Zeitpunkt sieht die Bilanz wie folgt aus (siehe Bild).

- Einheiten bis zu diesem Zeitpunkt –

Danach stiess ich erneut in Richtung Brücke, aber noch immer wurde ich durch Arifeuer beschossen.
Noch während der Rückzugsbewegung konnte ich noch 3 russische 75mm Feldgeschütze und 4 T-26 erobern.
Nun war ich im Besitz von 9 Aris und belegte damit den Wald und das Brückenumfeld mit Feuer!
Durch die Feindartillerie, konnte ich die Brücke noch nicht besetzen, geschweige denn halten, deshalb musste ich mich langsam vorarbeiten bis zum Reichweitenbeginn der Feindartillerie.
Nach langer Säuberung der Stadt und die gleichzeitige Einnahme der Brücke und Umfeld, war ich nun daran diese Bereiche zu sichern.
Ich konnte dadurch noch 4 russische 85mmFlak erobern und zum eigenen Nutzen verwenden.
Etwas später startete der „Ivan“ von Westen her einen Panzerangriff und wollte die Eisenbahnbrücke zurückerobern, dies konnte aber mit einer Achtacht und den russischen 85mmFlak locker abgewehrt werden.
Auch ein weiterer BT-7 Panzerangriff zerschellte an meinem gut und tiefgestaffelten Abwehrriegel.
Auch ein Zug versuchte noch über die Brücke zu gelangen, aber auch dieser Angriff schlug fehl.

Zwischenzeitlich eroberte ich noch 4 107mm Geschütze im Nordosten, musste aber da zuvor etliche Fuchslöcher säubern. Da kein Flammpanzer vorhanden war, erledigte ich dies mit einem Flammi im Kübel!

Danach stiess eine Kampfgruppe in Richtung Norden vor und traf da auf die Vorhut der 7.Pzr.Division.
Das plötzlich eintretende Artilleriefeuer zwang mich, mit den neuen Einheiten wieder zu meinen Stellungen zurück zu kehren.

- Eine meiner oft verlegten Artilleriestellungen –

Ich musste meine Aristellung nach vorne verlegen und dies hiess wieder etliche Truppenverschiebungen!
Nach Artilleriebeschuss auf die Feindtruppen konnte nach einer Weile wieder eine Kampfgruppe in Richtung Norden vorstossen und die da postierten Einheiten inkl. den Fuchslöchern vernichten.
Die rechte Seite des Flusses war nun ziemlich gut gesichert und so liess ich 3 Kampfgruppen über den Fluss setzen und stiess damit bis in den Westen vor.
Unterwegs konnte noch ein KV-1 und ganz wichtig, ein leichter Flammpanzer erobert werden, denn dieser war zur Fuchslochsäuberung sehr wichtig.
Mit einem Angriff von 3 Seiten konnte das Westlager in meine Gewalt gebracht werden.
Danach stiess ich bis fast in den Süden und eroberte da das kleine Dorf und gleich danach auch das kleine Städtchen mit dem Steg im Norden.
Von dort war mein Ziel der Wald im Westen. Dieser war aber so dicht, dass man mit Artillerie Schneisen schiessen musste, um die vielen Schützenlöcher zu finden (zu viele, für meinen Geschmack, auch wenn es real so war).
Als die erste Lichtung (Sandboden) erobert war, wurden meine Einheiten mit Ari Feuer bestrichen.
Das ganze Spiel zog sich nun schon etliche Stunden hin und seit der Einnahme der Stadt und der Brücke sind keine weiteren Attacken des Gegners mehr erfolgt.
Im Prinzip ist es jetzt nur noch ein Schützenlöcher suchen und ein Schneisen schiessen mit der Ari, was mir dann doch etwas zu Langatmig wurde.
Im Süd-Osten entdeckte ich noch ein Panzerverband und eine Aristellung entdeckt, die ich vernichten konnte, allerdings gingen dabei alle Panzer und Infanterie drauf, einzig er erbeutete KV-1 kam heil durch.
Ich beendete hiermit die Mission, weil ich die Zeit für das ganze Schützenlöcher säubern und Schneisen schiessen nicht mehr aufbringen wollte.
Die Mission ist aber vom historischen Aufbau sehr gut getroffen, sollte aber vielleicht etwas kürzer gehalten werden. Man darf nicht vergessen, dass es sich um eine 512er Mission handelt, da gehen nur schon bei Truppenverschiebungen viel Minuten ins Land.

–Der Endstand nach Rund 23.Stunden-

Fazit:

Ganz bestimmt ist dies keine Feierabend Mission, aber für Zokker mit viel Zeit und ein Hang zu Truppenverschiebungen und vielen Stellungswechsel ein Muss.
Im grossen und ganzen eine gute Mission, die mir vor allem zu Beginn viel Spannung brachte und man unentwegt beschäftigt war, die Truppen gut einzusetzen.
Durch Ihre Grösse wurde sie gegen Ende allerdings etwas Langatmig.

Gesamtbenotung: -2

Dennoch, weiter so Arnold, aber das nächste mal etwas weniger Schützenlöcher. :D :wink:

Krupp
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Beitrag von Ente » 23.02.2006, 13:52

Hallo!

Ich habe diese Mission vor einigen Tagen begonnen und bin auf mehrere Schwierigkeiten gestoßen:

Die schwere Artillerie des Gegners beginnt in der Gegend herumzuballern, sobald ich sie mit eigenen Truppen besetze. Das ist mir auch schon früher bei anderen Missionen passiert. Kann man das irgendwie abstellen?

Die Truppen entsprechen in Teilen nicht dem, was Krupp in seinem älteren Beitrag auf den Bildern zeigt. Kommt das durch den neuen Patch oder ist einfach die Mission noch mal überarbeitet worden?

Das Spiel stürzt mir seit dem Weg zur Brücke regelmäßig nach ca. 10 Sekunden ab. Liegt das vielleicht daran, dass ich zu früh auf die andere Seite übergesetzt habe?

Viele Grüße

Ente

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Beitrag von Ente » 23.02.2006, 13:57

Ah, sehe gerade: HS1...das könnte alles erklären.
Ich bin über den Suchbegriff des Kartennamens in diesen Forenteil geleitet worden und habe da wohl was übersehen...

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Beitrag von Predator » 24.02.2006, 11:28

ui, ich glaub die Mission ist aber schon ne ganze Weile zum Download verfügbar :!:


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Beitrag von Ente » 26.02.2006, 14:21

Ja, das denke ich auch, aber was meinst du damit? :?:


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