Map "[MM] Attention 88"

Singelplayer /Karte 256*256  / Spieler: Deutschland,
Gegner: Frankreich

Dargestellt wird die Panzer-Schlacht bei Abeville, 28.
Mai 1940. 

Beim Aufbau der Mission wurde auf Realittsnhe geachtet. 
Zahlenverhltnisse Deutsche/Franzosen, die Ausrstung und deren
deren Qualitt orientieren sich an den realen Verhltnissen im 
Mai 1940. Insbesondere soll dargestellt werden:
1. Die Franzosen besassen damals die "besten Panzer der Welt".
   Der Schwere Panzer B1  ("Char B1 bis") konnte frontal nur
   durch die 88-FlAK geknackt werden.  
1. Der Leichte Panzer H39 ("Hotchkiss Modele 39") war sehr rasch
   und besass eine ausgezeichnete Panzerkananone. 
2. Bei ihren Angriffen waren die Franzosen oft auch numerisch 
   berlegen. Aber ihre Einstze waren schlecht organisiert und
   scheiterten am berlegenen Zusammenspiel der verschiedenen 
   deutschen Waffengattungen.
4. De beste Waffe auf deutscher Seite war die 88-Flak. Sie war
   nicht nur bei Zerstrung der Werke der Maginot-Linie kampf-
   entscheidend (Przision und Durchlagskrafte beim Beschuss
   der gepanzernten Scharten und Kuppeln), sondern auch beim
   Kampf gegen die franzsischen Panzer die eigentliche "Siegerin
   auf dem Schlachfeld".

Die Landschafts-Gestaltung orientiert sich an der 
nordfranzsichen Hecken-Landschaft. Die Flussbreite entspricht
der der Somme im Grossraum Abbeville. 

A. MISSIONS-ANNAHMEN:
Sie kommandieren einen Verband, der sich wie folgt zusammensetzt:
1.   Panzerabteilung I/3,   2. Panzerdivision 
2.   Schtzen-Batallion  I/304, 2. Panzerdivision
3.   Zwei Geschtze der Schweren Flak-Batterie II/76
Zustzlich werden Sie durch das Artillerie-Regiment 74 
und H111-Bomber des Kampfgeschwaders 26 untersttzt.

Ihr Gegner:
Teile der 4. Panzerdivison "4e DCR" (Division Cuirasse de Reserve).
1.  Panzerbatallion "476e BCC" (Batallion des Chars de Combat / 
    Panzer B1)
2.  Panzerbatallion "3e Cuirassiers" (Panzer H-39)
3.  Elite-Infanteriebatallion "4e BC" (Batallion des chasseurs 
    portes),
4.  Motorisierte Artillerie "II/322nd RTT" (2e Batterie, Regiment
    d'Artillerietractee tous terrains)


B. HISTORISCHE REALITT:

1.  Am 10. Mai berschritt die 2. Panzer-Division (Kommandant
    General-Leutnant Rudolf Veil) die Grenze zu Luxemburg. Am 20.
    Mai erreichten Ihre Spitzen bei Abbeville den Kanal. Eine
    Kolonne berschritt dort die Somme und errichte auf dem
    Westufer einen Brckenkopf.
2.  Dieser Brckenkopf wurde am 28. Mai durch die franzsische 
    4. Panzer-Division angegriffen (Kommandant Colonel Charles de
    Gaulle). Die Franzosen trieben die Deutsche auf das Ostufer
    zurck. Mehr als  400 Deutsche gerieten in  franzsische 
    Gefangenschaft.
3.  Erst am 5. Juni erfolgte der erfolgreiche deutsche 
    Gegenangriff (vorher musste im Norden noch Dnkirchen erobert
    werden). Am 26. Juni kapitulierte Frankreich.

4.  Die in den Missions-Annahmen erwhnten Landeinheiten haben
    auch in der historischen Wirklichkeit in Abbeville gekmpft.
    
    Mengengerst             Realitt          Simulation

    Franzosen:
    Anzahl Panzer           
    -  B1                     19-45*	          19
    -  H-39		      35-46*              35
    Total Panzer              54-91*              54
    Panzerabwehrgeschtze                          0
    Bombereinstze                                 0
    Artilleriegeschosse                          160

    *Grssere Zahl = Bestand bei Beginn des Feldzugs.
    Kleinere Zahl  = Bestand vor Schlacht. Da mir diese Zahl nur
    von der franzsischen Seite bekannt ist, habe ich auf der 
    deutschen Seite Werte eingesetzt, die proportional den
    Divisionsstrken vor Beginn der Schlacht um Frankreich
    entsprechen (153:171).

    Deutschland:
    Anzahl Panzer
    -  Panzer  IV		7-10*               9
    -  Panzer III	       15-20*              15
    -  Panzer  II	       22-29*              23
    -  Panzer   I               3-6*                0
    Total                      47-65*              47
    Panzerabwehrgeschtze (PAK u. 88)               6
    Bombereinstze                                 11
    Artilleriegeschosse                          1400

    z. Vergleich,  Anzahl Panzer vor Beginn der "Schlacht um
    Frankreich" :
    -  Deutsche 	         2171
    -  Franzosen                 2342
    -  Briten		          231
    davon  
    -  2. Deutsche Panzer-Div.    153  
    -  4. Franz. Panzer-Div.      171 
      
    In der Simulation werden die franzsischen H-39 Panzer und der 
    Transporter Chenilette Renault durch in Grsse und Leistung
    vergleichbare Stuart-Tanks und Universal-Carrier dargestellt.

C. TECHNISCHE HINWEISE / TIPPS
1. Im Mai 1940 kontrollierten die Deutschen den Luftraum. Sie
   wurden durch ihre Aufklrer rasch ber Feindbewegungen 
   informiert. Damit auch Sie ihre taktischen Massnahmen 
   rechtzeitig planen knnen, schalten Sie "Sichtweite bis 
   zum Bildschirmrand" ein (ENTER-Taste drcken, **nofog 
   tippen, ENTER-Taste drcken / nofog in Kleinbuchstaben!). 
   Selbstverstndlich knnen Sie auch mit FOG arbeiten, 
   die Aufgabe ist dann aber schwieriger.
2. Die Deutschen Einheiten sind fr die Abwehr des franzsischen
   Angriffs bereits aufgestellt. Natrlich knnen Sie diese
   Aufstellung noch verndern / verbessern. 
3. Verstecken Sie Ihre Infanterie mit dem Befehl DECKUNG (Y)
   hinter Bumen/Hecken.
4. Der franzsische Angriff erfolgt, nachdem mindestens einer
   der beiden Kradmelder (Motorradfahrer) auf der Landstrasse
   das Stdtchen erreichte. Ebenfalls wird der Angriff ausgelst,
   wenn deutsche Einheiten auf den Felder sehr weit Richtung 
   linker Kartenrand vordringen.
5. Das Sperrfeuer der deutschen Artillerie und die 
   Bombardierungen sind "automatisiert". 
6. Der Missionsaufbau erlaubt auch, alternativ die Ablufe  
   nur "passiv zu betrachten" -  allerdings ist das Risiko, das 
   Sie dann der historischen Wirklichkeit entsprechend 
   verlieren gross - und ein richtiger Wargamer will ja 
   schliesslich selber eingreifen.
 
6. Sie haben gewonnen: Anzahl Feindeinheiten kleiner als 3.
7. Sie haben verloren: Feind erreicht Fernstrasse (den von der
   Brcke nach rechts zur Kiesgrube fhrenden Fahrweg).

Bei Fragen, Problemen helfe ich gerne. Auch bin ich Euch
fr Hinweise und Verbesserungsvorschlge dankbar (e-mail
matjur@bluewin.ch).




