Überreste der 5 deutschen Soldaten mit Medaillons gefunden

Hier wird über alles diskutiert das in die Zeit des 2. Weltkriegs fällt.
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weiser_fuchs
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Überreste der 5 deutschen Soldaten mit Medaillons gefunden

Beitrag von weiser_fuchs » 23.11.2007, 11:53

Internetbekannte haben bei Ausgrabungen unter Rzhev (Russland) Überreste der vermutlich deutschen Soldaten gefunden. Es sind Fragmente der Medaillons vorhanden, die den Verstorbenen gehören. Die Fotos der Medaillons sind hier anzusehen.

http://photofile.name/users/murzilla2007/3298680/

Ich habe mich mit diesem Thema noch nie beschäftigt und habe daher da keine Erfahrung. Falls sich jemand hier weisst, welches deutsches Amt darüber informiert sein soll, um die Verwandten der Verstorbenen zu finden, soll das bitte machen. Danke.

Die Nachricht wurde zuerst hier http://foren.germany.ru/advice/f/952514 ... apsed&sb=5 gepostet und von mir dort entdeckt. Ich finde, es ist sehr wichtig, dass die Verwandten der verstorbenen erfahren, wo ihre (Groß-)Väter gefallen sind.
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Beitrag von kopfabhassan » 23.11.2007, 14:04

Ach das wundert mich aber das du willst das Verwandte von Verbrechern wissen dürfen wo ihre angehörigen gefallen sind zu gütig.
Wenn das die Genossen wüßten.........
Zitate:

1.oder mit das Programm 2.ich komm nicht wieter Merdè 3.ich bekomme das nicht zum leufen (Final) 4.und wer bis du den für einer
auch so einer wie Lamafarmer wen ja da gut nacht Deutschland 5.Aber keiner war mal in einen La Guerre 6.Ich kaufe das nicht für 49,95 ,für ein 10 ja 7.ich mach kein kampf mit die ok8.Dein Deutsch ist ok 9.nicht den scheiss Forever der ist Mühl , Merdè HS2 ist genau richtig und besser als RWM 10.Schlauchboote wahrum nicht toole idee Danke11.@ kopf ab
und das ist dein Oder für den Forumwechter

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Beitrag von |FrEaK|Safran » 23.11.2007, 16:52

Komm sei ruhig Stefan!
Wenigstens DAS ist ein Hilfegesuch, eine Anfrage, ignorier es doch einfach -.-

@füchschen:
Versuchs mal hier: http://www.volksbund.de/
bzw melde dich hier http://www.volksbund.de/kontakt_links/.

Danke, für die Meldung. :wink:

<edit>
Der Volksbund für deutsche Kriegsgräberfürsorge, hat dauerhaft 30-40 Leute, die in ganz Russland verstreut, die teilweise auch in Zusammenarbeit mit der russischen Armee, deutsche Gefallene bergen und in die Heimat, oder auf Soldatenfriedhöfe überführen.

Diese Medallions die du ansprichst sind sogenannte "Erkennungsmarken".
</edit>
Nix Signatur, wir haben Weltwirtschaftskrise, da wird an ALLEM gespart, egal wie unsinnig es auch ist ;P

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Beitrag von kopfabhassan » 23.11.2007, 19:17

Ach Safran erst sagt er alle deutschen die in Rußland waren sind Verbrecher und jetzt ist es ihm wichtig ihr Schicksal zu klären?
Habe nichts gegen das Thema aber das gerade er das macht ist komisch
Zitate:

1.oder mit das Programm 2.ich komm nicht wieter Merdè 3.ich bekomme das nicht zum leufen (Final) 4.und wer bis du den für einer
auch so einer wie Lamafarmer wen ja da gut nacht Deutschland 5.Aber keiner war mal in einen La Guerre 6.Ich kaufe das nicht für 49,95 ,für ein 10 ja 7.ich mach kein kampf mit die ok8.Dein Deutsch ist ok 9.nicht den scheiss Forever der ist Mühl , Merdè HS2 ist genau richtig und besser als RWM 10.Schlauchboote wahrum nicht toole idee Danke11.@ kopf ab
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Beitrag von |FrEaK|Safran » 24.11.2007, 17:48

Hast ja recht...
Nix Signatur, wir haben Weltwirtschaftskrise, da wird an ALLEM gespart, egal wie unsinnig es auch ist ;P


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Beitrag von Stahlgewitter » 03.03.2008, 16:14

Servus Leute, hab das Thema gerade erst gefunden.

Also Erkennungsmarken (EKM) nützen GAR NICHTS.

Die Deutsche Dienststelle WASt (http://dd-wast.javabase.de) ist für solche Angelegenheiten zuständig, sollte also mal jemand EMKn aus dem 2.Weltkrieg finden, dann muss er das dieser Stelle melden.

Nur wird als Antwort ein Standartschreiben kommen, dass ein EKM-Fund und deren Einsenden unerwünscht ist, da diese Marke allein kein Beweis dafür ist, dass der ehemalige Träger auch tatsächlich verstorben ist und somit hätte die Marke nicht geborgen werden dürfen. Unterlasst bitte das Mitnehmen und Entfernen von EKMn bei solchen Funden!

EINE EKM nützt der WASt NUR etwas, WENN dazu Kleidungsstücke, Papiere, Ringe mit Gravur oder Knochenreste geborgen werden, die augenscheinlich dem ehemaligen Träger dieser Marken zuzuordnen sind.

Ich selbst durchforste Ebay und Co. regelmäßig um Grabräuber und Menschen, die sich an solchen Dingen bereichern wollen das Handwerk zu legen, mit gutem Erfolg.

Für mich ist es ein Unding, wie man so etwas zu Geld machen will, wenn es in Deutschland Angehörige gibt, die Ihre Lieben bis heute als Vermisst nicht wiedersehen und -finden konnten.

@ roter Fuchs
Deine Internetbekannten sind Grabräuber und gehören bestraft. Wenn du wirklich was bewirken willst, lass diir die Marken geben, begib dich zu der nächsten Deutschen(!) Behörde in deiner Umgebung und melde den Grabfund. Diese leiten es dann weiter und geben dem Toten (bzw. dessen sterblichen Überresten) dann ein würdiges Grab und die Angehörigen erfahren vom Schicksal ihrer Söhne, Männer oder Väter...

Ich spreche hier aus eigenen Erfahrungen und kann dir das nur warm ans Herz legen.

MfG
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Marc Anton
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Beitrag von Marc Anton » 04.03.2008, 12:13

Deine Internetbekannten sind Grabräuber und gehören bestraft
Du kennst also russisches Recht ja ? :wink:
Dem Rest stimme ich zu.
Bild

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Beitrag von Stahlgewitter » 04.03.2008, 16:54

Wieso russisches Recht? Gibt es dort eins 8)

Mir würden die Haare zu berge stehen, wenn ich nur dran denken müsste ne Russenleiche zu fleddern? Also ich fasse sowas nicht mal an und das wertvollste, was deren Tote bei sich hatte/haben sind meistens eh die geklauten Uhren von dt. Zivilisten. Der Rest war ja, wie zu DDR-Zeiten auch alles, aus Alu, wertlos!
Das einzige was "Internetbekannten" vom Roten_Fuchs gesucht haben, waren Orden, Abzeichen, Goldzähne oder Eheringe, wer was anderes behauptet soll gerne vorstellig werden!

Keine Ahnung wie es euch bei sowas geht aber ich mag nicht dran denken wie viele Soldatengräber dort wild schon geschändet und nicht mal mehr geschlossen wurden.

MfG
Stahlgewitter

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Beitrag von GeorgiSchukow » 04.03.2008, 17:26

Ich muss dir da jetzt doch widersprechen!Du magst in Einzelfällen recht haben,aber du kannst nicht jeden,der nach Deutschen Soldatengräbern bzw.Unbegrabenen Deutschen Soldaten sucht,als Leichenfledderer hinstellen,genausowenig wie das Bild (Also ich fasse sowas nicht mal an und das wertvollste, was deren Tote bei sich hatte/haben sind meistens eh die geklauten Uhren von dt. Zivilisten) von russischen Soldaten zutrifft,gruß

Schukow

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Roy
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Beitrag von Roy » 04.03.2008, 18:16

Naja, die sind tot, was sollen die mit einer Uhr, einer Medaille oder sonstwas. Der ein oder andere arme Schlucker hingegen kann das sicherlich gut gebrauchen.

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Beitrag von Stahlgewitter » 04.03.2008, 20:07

Also ich habe mich da vielleicht falsch ausgedrückt, ich bin absolut dafür, das private "Sondeln" frei zuzulassen, wenn es darum geht auf ehemaligen Kriegsschauplätzen nach Musketenkugeln (Napoleon) oder alten Stahlhelmen zu suchen, kenne mich dort etwas aus und kann nur sagen, bildendes und interessantes Hobby.

Ich aber rede von Fanatikern, denen die Geschichte scheiß egal ist, denen Würde von toten Soldaten egal ist, von denen die nur nach Abzeichen, Orden, Ringen, Goldzähnen usw. suchen. Leider ist die Zahl der Gräber, die jährlich von der Kriegsgräberfürsorgen im ehemaligen Sowjetrussland, von Grabräubern illegal geöffnet, gefunden werden unerträglich groß.
Deshalb sehe ich solche Dinge, wie oben vom Themenstarter veröffentlicht ungern. Wie von Marc Anton richtig bemerkt, gibt es leider in Russland nicht so ein formales Vorgehen gegen Grabräuber, wie das in Deutschland stellenweise der Fall ist. Leider!

@ Winter
Nun ja, also du bist noch ein ganz paar Jahre jünger als ich, mein bescheidener Drang, mehr über den Krieg zu erfahren, mit Kriegskindern, Soldaten und Menschen zu sprechen, die den Krieg hautnah erlebt haben, hat mir eines geleehrt. 99% aller Menschen heute, die die Zeit nicht erlebt haben, denken Ahnung vom Krieg zu haben, wissen GARNICHTS.
Ich kann wenigstens von mir behaupten mich seit ca. 10 Jahren mit der Materie zu beschäftigen, mir einen privaten Wissensspeicher aus Büchern, Kriegsaufzeichnungen, Gesprächen mit Zeitzeugen und Schlachtfeldbegehungen angeeignet zu haben. Ich war beim Bund, auch da lernt man ne Menge wenn man nur die richtige Dienststelle hat, ich habe mir unzählige Museen und erhaltene Anlagen aus dem 2.Weltkrieg angesehen, Wolfschanze, Ostwall, Atlantikwall um nur mal ein paar bedeutende zu nennen. Wenn du 1x einen richtigen Soldatenfriedhof in Russland gesehen hast, oder 1x vor dem Grab eines deiner Ur-/Großväter gestanden hast und dann Leute im Internet oder auf Wikipedia hast klugscheißen sehen, dann hast du nur noch einen Wunsch...!

Zurück zum Thema, wenn hier einer mal den Drang hat im Wald nach militärischen Fundsachen zu suchen, dann sollte er bedenken, dass dies in vielen Regionen strafbar ist. Mehr Informationen dazu findet ihr übrigens im Militaria Fundforum.
Solltet ihr doch mal dazu kommen, denkt daran, Gräber und Munitionsfunde zu melden und Wertgegenstände, welche eindeutig zuweisbar sind, abzugeben. Es gibt sicher immer noch Angehörige, die von ihren ehemals kämpfenden Familienvätern oder Söhnen nie eine Nachricht über das Verbleiben erhalten haben.

MfG
Stahlgewitter
Zuletzt geändert von Stahlgewitter am 05.03.2008, 14:46, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von JS3M » 04.03.2008, 21:22

Roy hat geschrieben:Naja, die sind tot, was sollen die mit einer Uhr, einer Medaille oder sonstwas. Der ein oder andere arme Schlucker hingegen kann das sicherlich gut gebrauchen.
ohne Worte :shock:
"Also gut,sie sind links von uns,sie sind rechts von uns,sie sind hinter uns....diesmal können sie nicht entkommen!!"
Lt.-General Lewis B. "Chesty" Puller

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