Diffamierung der deutschen Seite im 2. Weltkrieg

Hier wird über alles diskutiert das in die Zeit des 2. Weltkriegs fällt.
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Beitrag von Kurdi » 08.09.2008, 01:52

@ Marc Anton

Das ist ja so auch alles richtig.

Nur bedenke. Die F-22 wurde Entwickelt um unbemerkt in den russischen Luftraum einzudringen und direkt Radaranlagen auszuschalten. Was sie aber eben nur innerhalb eines extrem kurzen zeitraumes kann bzw. garnicht kann wenn anzeichen für einen Konflikt anstehen.
Die Mig-35 wurde als Abfang Jäger entwickelt der sich im Dogfight auszeichnen solte (Russland unterhält halt im gegensatz zu den USA kaum Expeditions streitkräfte und sie müssen nur sich selbst verteidigen und nicht die halb welt). Was sie extrem gut macht. Keine andere Nation hatt so gute schub/gewichts eigenschaften in ihren Jägern wie die Russen.
2 Verschiedenen Mentalitäten halt.


Radar zählt übrigens zu Avionik ^^.

Steahl: Bringt ihnen nichts bei westlichen Staaten bzw. Russland, der schlaue mag auch sie zu finden (ok der amateur der weis wie auch). Naja vielleicht bekommen sie es doch noch hin, das fast perfekte stealth. Was die herrausforderung schöner macht das ganze dann doch wieder sichtbar zu machen für abwehrsysteme.

Raketen: Luft-Luft entweder Sidewinder oder Amraams meisten. Aus Afgahnistan haben die russen wenn auch schmerzhaft gelernt wie man beide system ködern kann. Und die Amerikaner haben nicht immer die modernste Raketen Technologie. Siehe z.b. AA-11 ARCHER anfang der 90er.
Und dadurch das die Mig-35 so extrem wendig ist reicht das getimte ködern schon aus um die Rakete aus zu manövrieren. Da hatt dem US-Piloten sein HK-Radar (HK bedeutet Hunter-Killer fähigkeit, nicht das mir einer das falsche Radar system ankreiden will) nichts genützt. Und was Russland jetzt an neuen Raketen in petto hatt kann keiner genau sagen. Die alten stationären system reichen zumindest noch aus um eine F-22 zu erfassen und unter beschuss zu nehmen.


Super Cruise: Kann man so oder so werten. Je nach Entwicklungs Auftrag.



Hatt sie damit ihren entwicklungs auftrag verfehlt. Ja ! Im Ingenieurswesen ist so etwas einfach eine Fehlkonstruktion. Das ist als hätte man den Auftrag eine Kaffeemaschinen zu bauen und baut stattdesen nur einen Tauchsieder. Der Tauchsieder funktioniert, erfüllt auch gewisse teil der gesamt konstruktion einer Kaffeemaschine.
Kann ich diesen aber nun Otto Normal Bürger als Kaffee Maschinen anbieten?
Nö, der Chef des Konstruktuers würde ihn entweder feuern für Inkompetenz oder nochmal ans Zeichenbrett jagen.




Um den Irak/Iran/Syrien zu bekämpfen tun es noch genauso F-18/F-16/F-15/F-117 oder ECR-Tornados mit oder ohne AGMs bewaffnet.

Das ganze Flugzeug ist nichts anderes als ein Technologie Beweis mit Psychologische Wirkung .
Und meiner meinung nach nur Geldverschwendung.
Anbei kosten die Dinger in der Flyaway version glaube irgendwas um die 150-200mio $ pro Maschine.




PS: Bei einem direktem duel der Luftwaffen USA vs. Russland würd ich ungeachtet dessen trotzdem 100$ auf die USA setzen (hatt aber andere gründe).





- Panzerung & Operativer Einsatz

Der Tiger verfügte über keine abgeschrägten Platten, diese wurden erst beim Panther und Tiger II eingeführt. Allerdings verfügte der Tiger rundum über dicke oberflächengehärtete Walzstahlpanzerung, vorne bekanntlich 100mm, seitlich oben 80mm, seitlich unten 60mm (die Achillesverse) und hinten überall 80mm. Schussfallen gab es beim Tiger aber nicht, die Blende war nicht abgerundet wie beim Panther.
Dazu ist noch zu sagen das Tiger Besatzungen versuchten diesen makel weg zumachen in dem sie ihre Panzer einfach leicht schräg parkten für Abschuss Positionen.


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Beitrag von Marc Anton » 08.09.2008, 08:22

Die F-22 wurde Entwickelt um unbemerkt in den russischen Luftraum einzudringen und direkt Radaranlagen auszuschalten
Ich glaube kaum das man beim ATF-Programm je davon ausging, dass dieses Flugzeug gänzlich unsichtbar über dem Kreml patroulieren würde.
Durch seine Stealtheigenschaften hat es aber viel höhere Überlebenschancen als jedes konventionelle Flugzeug, ob sich das lohnt sei dahin gestellt.
Aber solange wie der Rest der Welt diesem "fliegenden Tauchsieder" nichts entgegen zu stellen hat wird er seine Aufgabe sicher gut meistern. :wink:
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Beitrag von Kurdi » 08.09.2008, 12:14

Naja aus 1 Tiger hätte man kaum 2 Panther machen können oder? Außerdem war sich die deutsche Rüstung bewusst das man mit der Produktion nicht mit dem Gegner mithalten konnte. Man hätte auch nur Pz IV bauen können aber der Gegner hätte trotzdem mehr gehabt, und ob man für die genug Besatzung gehabt hätte wäre auch fraglich
Ich glaube eher weniger das der Deutschen Rüstungsindustrie das bewusst war. Siehe z.b. die Luftwaffe. Me 262, Fritz, Rheintocher, Fa- 223 nur um ein paar Projekte zu nennen in denen es mehr drunter und drüber ging statt sie zu bauen.


Durch seine Stealtheigenschaften hat es aber viel höhere Überlebenschancen als jedes konventionelle Flugzeug, ob sich das lohnt sei dahin gestellt.
Wenn du meinst.

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Beitrag von Kamui » 08.09.2008, 13:00

Jetzt geb ich halt auch noch meinen Senf zum Thema F-22, wobei ich gleich dazu sagen muß, modernes Kriegsgerät interessiert mich meist nur am Rande und ich habe auch keine ausführlichen Daten zu gesammelt.

Die F22 ist plangemäß ein Luftüberlegenheitsjäger, welcher die F15 ersetzt. Interessanterweise besteht die Hauptstütze der US Luftverteidigung aus den billigeren (weil einstrahlig) und dennoch wendigen F16. Man legte bei der Planung Wert auf Stealtheigenschaften, inwiefern diese heute noch gegeben sind (vgl. Erfahrungen aus dem Golf Krieg und dem Kosovo Krieg) kann ich nicht sagen. Jedenfalls ist zur Stealthoptimierung das Flugzeug so gestaltet, dass möglichst alle Waffen intern transportiert werden.

Als Folge dessen, ergeben sich Einschränkungen in der Masse und Breite der mitgeführten Bewaffnung (anders als beim Eurofighter, der ja von Traglast nur so starrt) als auch im operativen Einsatz. Eine FB22 Jagdbomberversion soll in Entwicklung sein, mit höherer Waffenlast. Da diese dann aber auch extern transportiert wird, dürften sich die Stealth Eigenschaften in Grenzen halten.


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