ausländische Panzerasse?

Hier wird über alles diskutiert das in die Zeit des 2. Weltkriegs fällt.
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Bacchus
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ausländische Panzerasse?

Beitrag von Bacchus » 17.02.2003, 00:49

gibt es eigentlich auch Berichte über ausländische Panzerasse im 2ten WK?

Würd mich mal interessieren.


Gast

Beitrag von Gast » 17.02.2003, 11:38

Wie soll es die geben?

Nachdem die Royl Airforce mal wieder 200 000 Tonen Bomben auf das Gebiet wo Panzer vermutet wurden abgeworfen hat kamen die stolzen Helden der US Armee in ihren verbesserten Mülleimern und trieben versprengte 16 Jährige HJ Kinder erfolgreich zurück ? :)

Ich wüßte nur ein paar gute englische, amerikanische, Japanische Piloten vor denen man den Hut ziehen kann.

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Beitrag von Krupp » 22.02.2003, 00:00

Hi Bacchus

Es ist so, amerikanische Panzerasse kannste an einer Hand abzählen.
Hab da mal ein Artikel darüber gelesen, aber da waren keine Angaben über Abschüsse vermerkt.
Kann mit Wittmanns, Carius, Bölters und anderen deutschen Panzerassen nicht verglichen werden :wink:

Gruss

Krupp
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Beitrag von Churchill » 01.07.2004, 15:53

Hallo!!

Ich glaube schon, dass es wichtige Panzerasse oder Panzerbesatzungen im Ausland gab. Ich denke, dass z.B. die Russen nicht alles mit Materialüberlegenheit platt gewalzt haben. Die Deutschen Panzer mussten doch auch irgendwie geknackt werden, falls sich nicht schon durch die Selbstzerstörung untauglich gemacht wurden, und ich glaube, dass nicht nur die IL-2 Stormovik, oder wie die heißt, ale Panzer von oben geknackt hat.

Es gibt sie bestimmt die ausländischen Panzerasse, aber man hört hier nichts von ihnen. Ich glaube auch nicht, dass jedem geschichtsinteressierten Russen der Name "Bölters" etwas sagt. Wittmann vielleicht schon, der war ja der beste.

Gruß Churchill
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Beitrag von Wever » 01.07.2004, 19:28

Da kann man Churchill nur zustimmen. Bei den Russen gab es selbstverständlich hervorragende Panzerfahrer. Es gibt hierzu auch eine umfangreiche Literatur (die deutschen Versionen erschienen zumeist in den 60er und 70er Jahren in der DDR). Hier gibt es für uns sicherlich noch so manchen Namen zu entdecken. Als ran und ab in die Bibliotheken... :mrgreen:

Meines Erachtens gab es aber auch bei Amerikanern und Briten ganz sicher hervorragende Panzersoldaten. Auch hier gilt freilich die alte Weisheit: "Belsenheit schützt vor Neuentdeckenungen"... :lol:
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Beitrag von Tovarish » 01.07.2004, 20:13

.......................ich denke bei den allierten sind eher die namen der generäle bekannt als die der panzerasse
beispiel : Zhukov , Patton , Monty :roll: :wink:
пожалуйста

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Beitrag von Churchill » 02.07.2004, 14:43

Tag Towa el Amok

Bei den Deutschen kennt man auch viele Feldmarschälle, oder General Feldmarschälle. Aber ich denke, dass die Alliierten das meiste mit Infanterie gmacht haben (82. und 101. Luftlande Division) und von denen sind so viele gefallen, dass deren Helden einfach untergehen.

Bei den Russen verhält es sich genauso. Bei 13.600.000 gefallenen Soldaten gehen einzelne einfach unter. Außer natürlich Soldaten wie Vassili Zaizev, oder wie der heißt, aber das waren halt alles keine Panzerasse.

Gruß Churchill
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Beitrag von Tovarish » 02.07.2004, 17:33

................ ich denke auch bei den panzermassen mit denen die alliierten aufm schlachtfeld aukreuzten hat auch viel damit zu tun dass eben die panzerasse sich nich hervorheben! Man vergleiche mit Wittmann : 1vs.36 Panzer !

Solche aktionen gab es , denk ich ma , bei den alliierten nich :roll:
пожалуйста

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Beitrag von [GDC] Helmut » 02.07.2004, 19:02

Naja ich denk mal die Wehrmacht hatte im 2.Wk technisch gesehen in fast allen Waffengattungen das beste Gerät. Und das ist auch damit vielleicht in einer Hinsicht zu erklären.
Ich mein dann kamen da vielleicht ma 5 Shermans auf nen Königstiger zu und der schoss geschickt dann auf 2 km einen nach dem anderen ab.... und so war es dann auch. Die Alliierten haben den Krieg gewonnen weil sie einfach zahlenmäßig überlegen waren.
Gruß, Helmut87 :wink:

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Beitrag von Churchill » 06.07.2004, 15:58

HI

Da habt ihr recht. Wahrscheinlich haben die Amerikaner und die Briten den Krieg in Frankreich letzten Endes nur durch ihre Flugzeuge (B-17,
P-51 Mustang) gewonnen. Un die Russen konnten sich einaml wegen dem Russischen Winter und wegen dem Lend & Lease Vertrag mit den Amerikaner über Wasser halten und die Frage der Technischen Überlegenheit sticht wohl in diesem Fall auch zu Gunsten der Deutschen.
Obwohl sie bei Panzern zum Ende hin nur noch durch größenwahn dominiert wurde (Jagdtiger, MAUS-Panzer....)

Gruß Churchill
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Beitrag von [GDC] Helmut » 06.07.2004, 17:09

Man könnte meinen, dass es Größenwahn ist. Ich seh das so, dass jeder einfach besser sein will als der andere. So wie im Kalten Krieg!
Gruß, Helmut87 :wink:

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Beitrag von Churchill » 07.07.2004, 14:06

Tag Helmut87

Ich glaube schon, dass es Größenwahnn war. Denn wenn man besser sein wollte, hätte man sich auch über den Nutzen eines MAUS-Panzers gedanken machen müssen. Und ein Panzer der schätzungsweise knapp 200 t. gewogen hätte ist einfach unbrauchbar. Man hätte auch gleich ein neues Schienennetz bauen müssen, um diesen Paner zu transportiern. Der Königstiger war ja schon fast zu breit. Für den wurden ja abgespeckte Verladeketten konzipiert (von 80 cm auf 60 cm) um in auf dem bestehenden Netz zu transportieren.

Ich glaube, dass zum Ende des Kreies hin, die ganzen Panzerhersteller wie Henschel oder Krupp Hitler einfach nur noch aus genutzt haben, als sie merkten, dass man diesem nur noch den größten, bestgepanerten und mit dem größten Kaliber ausgestatteten Panzer bieten musste um gleich mal wieder ein paar Millionen mehr in der Tasche zu haben.

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Beitrag von Tovarish » 07.07.2004, 14:24

ich seh die entwicklung der richtig schweren panzer einfach nur als bescheuertes konzept an !

Nehmen wir mal als Beispiel die Russen :
Im vergleich zum ehemaligen Deutschen Reich natürlich um einiges größer ..........trotz alle dem hamse sich auf so ziemlich eine Art von Panzer konzentriert.............T34......hätten die Deutschen.....statt sich immer weiterzuentwickeln , was größe und kaliber betrifft , sich .......sagen wir mal auf den Tiger oder Panzer IV F2-J ,konzentriert.......und diese in Massen hergestellt anstatt nur vereinzelte und dann neue zu entwickeln wäre der Panzerkampf noch positiver ausgefallen für die deutschen !



Es gingen Massen an Metall verloren nur um diese monströsen Monster (geile wörter :ccc4 )herzustellen ! "Eine Verschwendung wichtiger militärischer Ressourcen " wie es unser scharfschütze aus James Ryan formulieren würde :wink:
пожалуйста

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Beitrag von Churchill » 12.07.2004, 17:25

Tag Towa el Amok

Die Russen haben später auch sehr schwere Panzer wie den SU-152 mit einer 152 mm Haubitze als Erstbewaffnung, oder den IS 2 mit 122 mm Kanone als Erstbewaffnung. Aber wahrscheinlich konnten sich die Russen diese Panzer zum Zeitpunkt ihrer Entwicklung leisten konnten im Gegenatz zu den Deutschen. Aber ist dir mal aufgefahlen welche Entwicklung die Waffentechnologie in der ersten Hälfte des 20 Jhr. gemacht hat. Zwischen dem WW I wo noch mit Musketen gekämpft wurde und der Zündung der ersten H-Bombe liegen etwa 30 Jahre. Das ist verdammt wenig oder?

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Beitrag von Gast » 13.07.2004, 06:40

Ist ja schön und gut, aber das mit den Musketen kauf ich dir nicht ab.
Musketen sind Vorderlader, und ich bin mir ziemlich sicher dass im WWI schon Hinterlader gang und gebe waren.


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