Was geht?

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Was geht?

Beitrag von Packard » 25.02.2008, 12:05

Wenn dann mal der Einheiteneditor steht können sämtliche Einheiten von dieser Seite importiert werden:

http://gunpoint-3d.com/list-ships.html

Ist schon eine beeindruckende Menge. Das Verfahren ist, wie es wohl die Modder bereits machen:

Von einem 3D-Modell werden automatisch ringsum Bilder gemacht.

8 bei einer Person
32 bei einem kleinen Fahrzeug
mehr als 32 bei großen Fahrzeugen

Da es noch viel mehr 3D-Modelle im Netz gibt können auf diese Weise sehr viele Einheiten und Objekte schnell in OS importiert werden.


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Beitrag von |FrEaK|Safran » 25.02.2008, 16:00

Nuja, soo viele sind es aber nicht, außerdem sind die mit finanziellem Aufwand verbunden :roll:
Nix Signatur, wir haben Weltwirtschaftskrise, da wird an ALLEM gespart, egal wie unsinnig es auch ist ;P

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Beitrag von Packard » 25.02.2008, 16:31

Ein paar kann man bei obiger Adresse schon kostenlos downloaden. Z. B. das "Patrol Boat" auf dieser Seite. Wenn ich die Bedingungen richtig verstanden habe (Englisch) kann man zweidimensionale Bilder, die davon gemacht wurden frei verwenden.

Stellt sich die Frage, welche kostenlosen Programme, Formate und Verfahren da am besten benutzt werden.

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Beitrag von |FrEaK|Safran » 25.02.2008, 21:46

Schaun wa dann :wink:
Nix Signatur, wir haben Weltwirtschaftskrise, da wird an ALLEM gespart, egal wie unsinnig es auch ist ;P

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Beitrag von Gareth » 26.02.2008, 21:26

Im Modding-Bereich gibt es eine ganze Reihe von Links zu Seiten mit 3D-Modellen, auch kostenlose. Für 2D-Grafik wären wir also quasi versorgt, da es dabei ja nicht auf die Polygonzahl ankommen würde. Vielleicht lässt sich ja auch bei den Moddern das eine oder andere Modell in OS-geeignetem Format abstauben, wenn erstmal etwas ansatzweise Spielbares vorhanden ist.
Realität ist das, was nicht weggeht, wenn du aufhörst daran zu glauben.


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Beitrag von Ciceri » 29.03.2008, 22:34

Erstmal auf Bodentruppen konzentrieren. Wenn es so weit ist, dann kann man es überlegen, wenn die finanzielle Lage das überhaupt zulässt...

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Beitrag von Packard » 29.03.2008, 23:07

Habe eine gute Nachricht: Es gibt im Internet MASSEN an kostenlosen 3D-Modellen, auch qualitativ sehr guten!


Schaut mal hier

http://sw-in.narod.ru/
(Links im Menü, die erste Rubrik, 3D)

und hier

http://www.turbosquid.com/Search/Index. ... gType/Free

(Lower Price anklicken, man muß sich registrieren, ist aber nur der Nick)

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Beitrag von Ciceri » 05.04.2008, 12:09

Bei der russischen Seite wäre ich vorsichtig... Da sollte einer mit russischen Kenntnissen die AGB's durchlesen, usw. Die andere Seite ist aber nicht schlecht. Allerdings besteht bei solchen Dingen das Problem, dass die Farbwahl und der Stil unterschiedlich sein kann. Für den Anfang natürlich sehr gut, da man die ja nacheinander überarbeiten und ersetzen kann...

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Beitrag von Packard » 05.04.2008, 20:46

Die andere Seite ist aber nicht schlecht. Allerdings besteht bei solchen Dingen das Problem, dass die Farbwahl und der Stil unterschiedlich sein kann. Für den Anfang natürlich sehr gut, da man die ja nacheinander überarbeiten und ersetzen kann...

Richtig, es gibt bei den 3D-Objekten viele unterschiedliche Qualitäten. Manche sind nur primitive Blöcke mit wenigen Details. Andere sind so hochdetailliert, daß die Berechnung ein Weilchen dauert. Wieder andere sind anscheinend kaputt. Auch bei den Farben gibt es viel verschiedene Stile.

Für unsere Zwecke reicht eine mittlere Detailstufe wohl aus, da die Bilder ja relativ klein sind. Bei den Farben gibt es Unterschiede, was ich ganz gut finde. Das trägt zu einem größeren Realismus bei.

Es ist hier ähnlich wie bei Zinnfiguren. Da haben meist alle die gleiche Größe, Form und Farbe in einer Armee. Das entspricht aber keineswegs der Wirklichkeit. Da haben die Soldaten verschiedene Größen, Formen und ihre Uniform ist verschieden ausgewaschen usw. Die Kleiderordnung wird auch nicht immer eingehalten. Wenn mehrere Leute Objekte eingeben werden solche stilistischen Unterschiede von ganz alleine entstehen. Das ist willkommen.

Bei den Fahrzeugen und allen Objekten muß vor allem das Größenverhältnis zueinander stimmen. Das soll erreicht werden, indem bei der Eingabe die historisch reale Höhe mit angegeben wird und das Sprite dann entsprechend passend zum Spielmaßstab berechnet wird.

Bei den Bitmaps, die von solchen Objekten erstellt werden entstehen je nach den Umständen unterschiedliche Paletten. Das muß berücksichtigt werden und die Paletten angepaßt, damit die Sprites farbrichtig auf der Karte eingefügt werden.

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Re: Was geht?

Beitrag von Packard » 24.04.2010, 13:51

Nun hat die Palette wohl bald ausgedient. In modernen Programmiersystemen wird der 8bit (256 Farben) Modus kaum noch unterstützt. SuSt hatte da anscheinend ein unorthodoxes System mit den Farben. Die Modder werden ein Lied von singen können.

Aber auch an anderer Stelle sind da unorthodoxe Methoden, über die ich immer noch nachgrübele. Z. B. die Halbierung der Häuser. Warum bloß sind die Häuser in 2 Hälften geteilt? Weiß das jemand? Meine augenblickliche Hauptvermutung ist, daß das ursprünglich gedacht war um eine partielle Zerstörung bei Häusern darstellen zu können. Also nur links oder nur rechts kaputt, die andere Seite intakt. Keine schlechte Methode, würde mehr Abwechslung und Detailtreue bringen. Es klappt aber nicht, wenn man eine kaputte und eine intakte Hälfte zusammenlegt sieht es sehr komisch aus. Und es wurde auch nicht so gemacht. Häuser gehen auf beiden Seiten gleichzeitig kaputt, auch wenn man nur von einer Seite ballert.

Ebenfalls ulkig die Aufteilung der Animationen bei den Einheiten. Einige sind zerfledert wie ein Plastinat von Hagens. So auch einzelne Ketten bei Panzern, als wollte man die Kettenbewegung animieren. Aber auch das scheint dann nicht gemacht worden zu sein. Kostet ja auch eigentlich nur unnötig Rechenzeit, oder?

Ich hätte jedenfalls wenig Lust, bei allen Panzern wo es fehlt die Kettenbitmaps abzutrennen. Ist schon ne Menge Arbeit wenn man das bei 64 Bildern eines Helikopters mit den Rotorblättern machen will. Wer sowas gerne macht, der kriegt noch Arbeit bis zum Abwinken...

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Re: Was geht?

Beitrag von Stahlin » 26.04.2010, 16:16

Wenn es einigermaßen einfach geht würde ich auch Einheiten erstellen.

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Anmerkungen zu Programmiertechniken allgemein

Beitrag von Packard » 22.09.2010, 23:20

Zu den zu verwendenden Programmiertechniken möchte ich mal meine wohlfundierte Meinung zur Diskussion stellen.

Allgemein wird angenommen durch Verwendung von MSVC ist man automatisch ein guter Programmierer "weiß Bescheid" und ist "auf der Höhe der Zeit". So einfach ist das aber in Wirklichkeit nicht.

Programmiersprachen kann man auf einer Skala von Einfach- bis Hochsprache einteilen. Die einfachste Sprache ist dann Maschinensprache. Hier gibt es keinerlei Vereinfachung zur besseren Lesbarkeit für Menschen. Aber es ist die effizienteste Möglichkeit Programme zu schreiben. Wer schon mal ein solches Programm geschrieben hat kennt es: Es ist unglaublich schnell.

Dann geht es weiter über C, C++, Java und all die Anderen. Sie bieten immer mehr Konfort für den Benutzer, wodurch aber der generierte Code im Endeffekt immer uneffizienter wird.

Das heißt, effizienten Code erstellt man nach wie vor in C, alles Andere bedeutet Kompromisse zur besseren Lesbarkeit und Wartung der Programme eingehen.

Welche IDE man dabei benutzt ist gleichgültig, solange der Code portierbar bleibt. Es ist heute üblich den Code so zu schreiben, daß er für Windows, Linux, Mac und was es sonst noch geben mag kompilierbar ist.

Worauf ich aber eigentlich hinauswill: Nicht der Code ist der Beste, der am unverständlichsten und kompliziertesten aussieht, sondern der, der am meisten FPS bringt!


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