Michael Wittmann in Villers-Bocage *1.*

Hier wird über alles diskutiert das in die Zeit des 2. Weltkriegs fällt.
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Kappla
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Beitrag von Kappla » 03.07.2004, 02:34

Was den "Geschichtsprof." ?
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Grüß dich Wever, mein Lieblingsgeschichtslehrer !


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Beitrag von Wever » 03.07.2004, 02:41

Ach, Kappla... Bild
"Es gibt eine Form von Toleranz beim Menschen, die nichts anderes ist als ein Mangel an Würde." Joseph Schumpeter

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Beitrag von Kappla » 07.07.2004, 16:29

[stg]Wever hat geschrieben:Ach, Kappla... Bild
ist auch besser so ...
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Beitrag von Wever » 07.07.2004, 16:51

Bild Na toll, s' Kappla iss wieder da... Die Stimmung sinkt rasant. Bevor Du hier im Schnodderton Belehrungen verteilst, solltest Du Dich lieber etwas näher mit der Sache beschäftigen. Dazu brauchst Du nicht mal auf irgendwelche Internetseiten zu verweisen, es würde schon reichen, den thread hier auch mal zu L E S E N ... Aber, ist mir schon klar, mit den threads in diesem Forum hast Du's ja nicht so. Deine Glanzleistung war ja, beim "Moderieren" (!) über 140 posts zu löschen...

Kannst Dir auch sparen, jetzt hier wieder herumzurempeln. Ich werde nicht weiter darauf reagieren. Du bleibst immer derselbe Kappla ... Bild
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Beitrag von SFO_Clyde » 17.01.2008, 22:51

Panzermayer hat geschrieben:
-=Slyder=- hat geschrieben:Beeindruckende Tat Wittmann's.

Kannte ich schon, aber immer wieder spannend.

@Wever
Tod am 8. August 1944 während der Panzerschlacht von Falaise in einem Tiger I. Mit der Besatzung bestattet auf dem deutschen Soldatenfriedhof De la Cambe in der Normandie.
Bild
Der erfolgr. PzKommandant fiel durch einen Feind, dem er nichts entgegensetzen konnte: einer Thunderbolt. Sein Tiger wurde von den Bordraketen zerfetzt, nur das Fahrgestell war noch übrig.
Bild folgt, sobald ich wieder einen Server habe.... ;(

Wurde er nicht durch einen Sherman "Firefly" ausgeschaltet? Ich dachte er konnte noch einen zerstören, einen weiteren kampfunfähig schiessen bevor ihn die 17-Pfünder aufs Korn nahm und ihn zerstörte?? Aber kann mich auch irren...

MfG SFO_Clyde


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Beitrag von GeorgiSchukow » 18.01.2008, 15:00

Soweit ich weiß,wurde sein Tiger I von einer Gruppe Britischer Shermans UND Fireflys eingekreist und zusammengeschossen,wobei auch eine Typhoon mit Panzerabwehrraketen in Frage kam

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Beitrag von Majo » 18.01.2008, 15:38

Herrlich...ein wunderbares Beispiel dafür, dass es nicht DIE Geschichte gibt, sondern immer mehrere Perspektiven und Meinungen. Darauf beruhen dann auch logischerweise Kontroversen in der heutigen Forschung. Das ist es, was Geschichte so interessant macht!!!


Gruß

Majo ;)
Aus der Geschichte der Völker lernt man,dass die Völker aus der Geschichte nichts gelernt haben!
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Beitrag von SFO_Clyde » 21.01.2008, 20:57

Majo hat geschrieben:Herrlich...ein wunderbares Beispiel dafür, dass es nicht DIE Geschichte gibt, sondern immer mehrere Perspektiven und Meinungen. Darauf beruhen dann auch logischerweise Kontroversen in der heutigen Forschung. Das ist es, was Geschichte so interessant macht!!!


Gruß

Majo ;)
Ja das hat seine Vor- und Nachteile. Ich würde sehr gerne wissen, wie es geschehen ist aber im Gegenzug kann man auch drüber diskutieren und seine Meinung äußern, durch die verschiedenen Berichte aus Romanen und Kriegsbüchern.
Dadurch bleiben solche Männer wie er ein Mythos (keiner kann genaue Angaben zu dem Geschehenen geben...)

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Beitrag von Majo » 21.01.2008, 21:40

Ja klar. Natürlich wäre es schön die genauen Ereignisse zu kennen. Nicht zuletzt damit man es in irgendeinem Buch als Tatsache reinschreiben kann. Aber aufgrund der Unklarheit kann man auch darüber diskutieren, die einzelnen Faktoren gegeneinander abwägen, was nicht zuletzt zu einer unterschiedlichen Gewichtung führt, und damit zu unterschiedlicher Darstellung.
Richtig, aus solchen Unklarheiten entstehen Mythen. Und mal allgemein: Oft wird dann mehr dazugedichtet, als wirklich, auch trotz gegensätzlicher Darstellungen, dokumentierbar/belegbar ist. Das ist jetzt nicht auf Wittmann bezogen, einfach nur mal einer allgemeiner Exkurs zu Entstehung von Mythen.
Da sieht man aber auch, wie schwer es für Historiker ist, die Wahrheit zu finden, denn es gab nicht immer Zeiten, in den die Geschehnisse so genau beschrieben wurde. Nicht immer gab es Geschichtsschreiber, Biographen, Fotographen, Maler etc. die das Geschehen dokumentiert haben. Doch auch wenn Quellen vorliegen, können sie, wie im gegebenen Fall, gegensätzlich sein. Die Vergangenheit ist spannender als jeder Krimi!

Gruß

Majo :wink:
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Beitrag von JS3M » 21.01.2008, 22:26

aber vorallem von alliierter Seite aus entstehen viele solcher "gerüchte"..jeder dt. Panzer war fast immer ein "tiger" ect. :roll:
"Also gut,sie sind links von uns,sie sind rechts von uns,sie sind hinter uns....diesmal können sie nicht entkommen!!"
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Beitrag von Packard » 07.02.2008, 19:31

Die Vergangenheit ist spannender als jeder Krimi!

Ja, Majo, so ist es! Ich habe mich ja per Buch auch schon in so manche vergangene Zeit zurückversetzt. Etwa in die Antike. Das war ja doch anders, als man es sich vorstellen würde. Wenn man sich da mal die Beschreibungen der Kriege ansieht, das ist schon beeindruckend.

Auf solche Ideen und Zusammenhänge würde man als Romanautor wohl schwerlich kommen. Dabei ist es so, daß im Buchhandel die von heutigen Autoren verfassten pseudohistorischen Romane viel besser laufen als die echten, damals geschriebenen Werke. Viele Leser wollen nicht die Wahrheit, sondern unterhalten werden.

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Beitrag von Majo » 07.02.2008, 20:22

Ich habe mich ja per Buch auch schon in so manche vergangene Zeit zurückversetzt. Etwa in die Antike. Das war ja doch anders, als man es sich vorstellen würde. Wenn man sich da mal die Beschreibungen der Kriege ansieht, das ist schon beeindruckend.
... da hast du ja mit der Antike genau mein "Steckenpferd" getroffen. Doch ohne dir jetzt die Illusionen nehmen zu wollen, auch damals haben einige Autoren durch Übertreibungen oder einseitige Berichte viel "verformt". Größtenteils aber eher ungewollt und unbewusst. Ich weiß nicht, auf welche Beschreibungen du anspielst, aber gerade die "Berichte" Caesars, allen voran "De Bello Gallico" ("Der Gallische Krieg" für alle Nicht-Lateiner), sind Paradestücke für politische Instrumentalisierung und damit Propaganda. Es ist zwar deshalb nicht alles gleich falsch, was dort geschrieben, ganz im Gegenteil, es wird alles sehr detailliert geschildert und ist damit in diesem speziellen Fall ein ungeheurer Quell für die Erforschung des römischen Militärwesens. Doch man darf beim Lesen dieser Texte nicht allzu "leichtgläubig" sein, sonst endet allzu schnell als glühender Caesarverehrer. Man muss immer berücksichtigen, wer was wann und für wen geschrieben hat! Berücksichtigt man das, wird man sehr schnell ein differenziertes Bild erhalten, dass zwar auf der einen Seite immer noch den Caesar als wirklich(!) großen Feldherren sieht, auf der anderen Seite aber auch, wie soll ich sagen, negative Seiten oder gar propagandistische Züge erkennt! Dies nur als kleines Beispiel zu diesem nun doch von mir recht groß geratenen Exkurs. :oops: Nichtsdestotrotz sind diese Schriften, über 2000 Jahre aus der Antike überliefert (was doch immerhin für sie spricht) und doch nur Bruchstücke dessen sind, was es einmal gab, extrem lesenswert. Am besten sogar noch in der Ursprungssprache, was aber wohl nur den wenigsten möglich ist.

Um zu den pseudohistorischen Romanen zurückzukommen und um den Bezug nicht ganz zu verlieren, sei gesagt: Der Vergleich zwischen diesen beiden "Buch"-Arten, ist wie der Vergleich zwischen Elvis und Alexander Klaws, wenn du weißt was ich meine. Dat geht nich!
Falls du ein paar gute Buchempfehlungen zu speziellen Themen brauchst, vielleicht kann ich dir da weiterhelfen. Studiere Geschichte und Latein auf Gymnasial-Lehramt, hab deshalb ein paar gute "Quellen" ^^

Gruß

Majo :wink:
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Beitrag von Packard » 07.02.2008, 23:15

Das ist wohl wahr, da darf man nicht alles glauben. Die Römer waren Machtmenschen und für die Schreiber galt "Weß Brot ich eß, des Lied ich sing".

So berichtete einer, die Römer zahlen freiwillig mehr Steuern, weil, wer am meisten Steuern zahle wäre der angesehenste Bürger... wohl auch mehr Wunschdenken im Interesse des Kaisers.

Augustus war ja bemerkenswert, schon wegen der vergleichsweise langen Regierungszeit. Aber wenn man seinen Tatenbericht, der auch irgendo eingemeißelt ist, liest, staunt man, was der so alles gemacht hat. Und so viel aus eigener Tasche. Aber was er den Leuten abgezockt hat schreibt er nicht...

Aber es gibt auch unabhängige Chronisten. In späteren Zeiten gaben z. B. Grimmelshausen mit Simplicissimus oder Melville mit "Weißjacke" interessante Einblicke ins Kriegsgeschehen aus erster Hand.

Grimmelshausen erzählt von seinem Leben m 30jährigen Krieg, der von manchen Chronisten als der "Krieg der Kriege" gesehen wird.

Der Autor von "Moby Dick", Melville, berichtet in "Weißjacke" von seinem Dienst auf dem amerikanischen Kriegsschiff "United States" im 19. Jh. Da ging es sogar in Friedenszeiten knallhart zur Sache. Auspeitschungen wegen geringer Vergehen waren an der Tagesordnung.

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Re: Michael Wittmann in Villers-Bocage *1.*

Beitrag von Zocker » 08.03.2009, 02:31

hab mal ne interessante seite zum thema michael wittmann gefunden. diese beinhaltet seine lebensgeschichte und endet mit seinem tragischen tod in der nähe des französischen städtchens st. aignan-de-cramesnil in der normandie.

http://www.panzerace.net/deutsch/index.asp

Gruß Zocker

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Re: Michael Wittmann in Villers-Bocage *1.*

Beitrag von Gen. Patton » 04.02.2010, 00:06

Sorry,habe hier gerade das mit dem Panzerass Michael Wittmann gelesen und muss da wiedersprechen! Er ist mit seinem Panzer in einen Bombenhagel gefahren und dabei ist er mit seiner gesammten Besatzung umgekommen! Man hat anschliessend von dem Panzer noch nicht mal ne Schraube wieder gefunden! Zu lesen im Landser-Grossband "Michael Wittmann",die Nummer ist mir jetzt nicht bekannt! Aber ansonsten hast Du gut recherchiert! Aber was hat Er denn vor der Normandie alles gemacht? ;-)


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