Deutsche U-Boote 1935 bis 1945

Hier wird über alles diskutiert das in die Zeit des 2. Weltkriegs fällt.
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tom
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Deutsche U-Boote 1935 bis 1945

Beitrag von tom » 02.10.2003, 10:37

tom sagt:

:!:

Nach langer Vorarbeit endlich fertig!

Los geht´s !! :idea:

Teil 1:


Deutsche U-Boote 1935 bis 1945

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U-1 vom Typ II A

1902 entstand in den Kruppschen Waffenschmieden ein erstes Versuchs U-Boot, die "Forelle". Allen Unkenrufen zum trotz erwies sich die "Forelle" durchaus als kriegstaugliches Fahrzeug.
Die Marine erteilte daraufhin 1904 den Auftrag an die Krupp-Germania Werft ein U-Boot zu bauen. Die Vorgaben von Tirpitz legten eine Wasserverdrängung von 347t und einen Aktionsradius von 1400 Seemeilen fest. Die Überwassergeschwindigkeit sollte 10, 8 Knoten, die unter Wasser 8,7 betragen. Das daraus entstandene Kampf U-Boot U-1 ist heute noch im Deutschen Museum in München zu bewundern.
Im Ersten Weltkrieg setzte die Kaiserliche Marine erstmals erfolgreich U-Boote gegen feindliche Handelschiffe ein. Immer wieder schlugen die "Schatten der Tiefe" zu, versenkten ein Britisches Schiff nach dem anderen. Das Blatt wendete sich erst, als die Briten begannen, eine neue Taktik einzusetzen: Die Geleitzüge. Statt wie bisher als Einzelfahrer unterwegs, wurden nun die Handelschiffe zu Konvois zusammengefasst -manchmal bis zu hundert Schiffe- und von Kriegsschiffen bewacht. Zudem hatten die Engländer die erste "ASDIC"-Version entwickelt, die es ihnen ermöglichte, getauchte U-Boote mit Schallwellen zu orten. Die Ozeane schienen den Deutschen U-Boot-Fahrern wie leergefegt. Der Großteil der Handelschiffe fuhr nun geschützt in den Geleitzügen. Erst im zweiten Weltkrieg sollte die Antwort der U-Boote auf die Geleitzüge erfolgen. Vorerst war die Schlacht zugunsten der Engländer geschlagen, doch die U-Boote hatten sich als ernstzunehmende Kriegswaffen erwiesen. Im zweiten Weltkrieg sollten die hoch entwickelten Deutschen U-Boote den Alliierten neue und größere Probleme bereiten...

Nach dem Ende des ersten Weltkrieges war es den Deutschen verboten worden, U-Boote zu besitzen oder neue zu entwickeln. Zu tief saß der Schock den Engländern noch in den Knochen: Ihre über Jahrhunderte verteidigte Seeherrschaft war zum ersten Mal ernstlich in Frage gestellt und massiv bedroht worden!
Trotzdem wurde "Illegal" weiter an U-Booten gebaut. 1920 wurden Projektunterlagen von U-142 und U-117 (zwei WK-I U-Boote der Kriegsmarine) an Japan verkauft und in Kobe entstanden unter Aufsicht Deutscher Konstrukteure neue U-Boote. Auch in Holland engagierte man sich stark und gründete dort eine Tarnfirma, dies sich mit den Bau und der Erprobung von U-Booten befasste. Alle diese "Illegalen" Unternehmen waren gut getarnt um die Verbindung mit Deutschland zu verschleiern. Nach dem Prinzip "Frech kommt weiter" wurde in Kiel-Wik sogar eine "U-Boot-Abwehrschule" gegründet! In Wirklichkeit ging es natürlich genau um das Gegenteil! Selbst mit der Sowjetunion versuchte man, ins Geschäft zu kommen.
All das diente allerdings nicht dazu, heimlich eine gesamte U-Boot-Armada zu bauen, sondern um den technischen Anschluss nicht zu verpassen.
Mit dem deutsch-britischen Flottenvertrag vom 18.6.1935 war der Weg für den legalen U-Boot-Bau endlich frei. Die Briten gestatteten den Deutschen, U-Boote entsprechend der Gesamttonnage des British Commonwealth zu bauen. Die Deutsche Regierung erklärte sich freiwillig bereit, vorerst nicht über 45% der britischen U-Boot-Tonnage hinauszugehen. Die Kapazitäten der Deutschen Werften reichten ohnehin nicht aus. Das sollte sich aber bis zum Beginn des II-Weltkrieges ändern.


Bewaffnung:

Geschütze

Auf den U-Booten vom Typ VII war zu Kriegsbeginn ein 88 mm-Geschütz montiert. Die großen I-, IX- und X-Typen wurden mit einem 105mm-Deckgeschütz ausgerüstet. Bedient wurde das Geschütz in der Regel von 3 Mann. Neben dem Geschütz befand sich ein wasserdichter Munitionsbehälter, in dem die ersten Granaten lagen, so daß das Geschütz schnell feuerbereit war.

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Weiter Granaten wurden durch das Turmluk zur Geschützmannschaft gereicht. Im Kriegsverlauf verschwand Mitte 1943 das Deckgeschütz von den U-Booten, da Überwasserangriffe gegen die gut gesicherten Geleitzüge unmöglich wurden. Einige erfahrene U-Boot-Fahrer durften jedoch "ihr" Deckgeschütz behalten. Darüber hinaus erhielten die in der Ostsee eingesetzten Boote im Juli 1944 ihre Geschütze zurück.
Die Boote führten 250 Schuss 88 mm Munition bzw. bis 150 Schuss 105 mm Munition mit.


Die Waffen:

(Ubts.-L. = U-Bootslafette. M.P.L. = Mittelpivotlafette)

88 mm S.K. C 30 U in Ubts.-L. C 30 U:
Diese Variante der 8,8 cm wurde Mitte der 30-ger Jahre für die ersten Typ VII U-Boote entwickelt und stand auf einer Mittelpivotlafette.
Daten:
Gewicht: 1230 kg Länge: 3960 mm Rohrlänge: 3907 mm Länge gezogener Teil: 3110 mm Züge: 32 Kammervolumen: 3,67 m3
Feuerrate: 15 Schuss pro Minute Höhenrichtbereich: -10 bis 70° Reichweite (43° Erhöhung): 14175 m maximale Schusshöhe: 9150 m


88 mm S.K. C 35 U in Ubts.-L. C 35 U:
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Die Weiterentwicklung der 8,8 cm S.K. C 30 U in Ubts.-L. C 30 U bekam die Bezeichnung 8,8 cm S.K. C 35 in Ubts.-L. C 35. Bei ihr wurde allerdings der Höhenrichtwinkel auf 30 Grad begrenzt und somit fehlte ihr die Luftabwehrfähigkeit.

105 mm S.K. C 32 in Ubts.-L. C 32 U:
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Diese Geschütz spielte anfangs nur eine sekundäre Rolle in der Entwicklung, da die volle Energie auf die dreiachsig gelagerte 10,5 cm-S.K. verwendet wurde. Erst als der Krieg es erforderte, schwere Kanone zur Flugabwehr zu benutzen, gewann diese, auf eine Mittelpivotlafette gesetzte Waffe an Bedeutung. Im Gegensatz zur M.P.L C 32 wurde für die U-Boot-Lafette das Gewicht reduziert und der Höhenrichtwinkel verringert. Das Geschütz wurde für die Boote vom Typ I und IX benutzt.

105 mm S.K. C 32 in Ubts.-L. C 36 U:
Die 10,5 cm bekam bald nachdem sie mit der M.P.L. C 32 U gefertigt wurde einen neue Lafette: Ubts.-L. C 36 U. Dieses Geschütz bekamen jene U-Boote, die nicht bereits mit der 8,8 cm S.K. C 35 U in Ubts.-L. C 35 U ausgestattet waren.

Flak-Bewaffnung

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Zu Beginn des Krieges sah man die Bedrohung für die U-Boote aus der Luft eher als gering an (Die britischen Luftwaffeneinheiten versenkten 1939 und 1940 insgesamt 2 U-Boote). Die ersten Kampfeinsätze sahen die Boote darum teilweise mit 2 cm Flak, die vor dem Tauchen wieder demontiert werden musste. Sehr schnell wurde aber klar, dass eine fest installierte Bewaffnung überlebenswichtig war. Die zunehmende Bedrohung aus der Luft führte bis Kriegsende zu einer Erhöhung der Zahl und auch des Kalibers der Fla-Waffen. Trotzdem wurde mehr als die Hälfte der vernichteten deutschen U-Boote von Flugzeugen versenkt.
Die Geschütze waren zumeist hinter dem Turm angebracht ("Wintergarten"). Versuche, die Bewaffnung auch vor dem Turm zu installieren, wurden wegen der daraus entstehenden Probleme mit der Unterwasserstabilität der Boote nicht realisiert.


Die Waffen:

13,2 mm-MG Breda:

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Die im Mittelmeer eingesetzten U-Boote erhielten aus logistischen Gründen diese Waffe 1942 bis 1943. Der Einsatz erfolgte in zwei Zwillingslafetten.

2 cm-MG C 30 in einfahrbarer U-Boot-Lafette:

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Die C 30 war eine 2 cm-MG, mit der die ersten deutschen U-Boote ausgerüstet wurden. Sie wurde unter anderem auch auf einer hoch- und herunterfahrenden Lafette montiert.
Daten:
Gewicht: 420 kg Länge: 2251 mm Rohrlänge: 1450 mm Länge gezogener Teil: 1159,4 mm Züge: 8 Kammervolumen: 0,048 m3
Feuerrate: 120 Schuss pro Minute Höhenrichtbereich: -10 bis 90° Reichweite (45 ° Rohrerhöhung): 4800 m maximale Schusshöhe: 3800 m


2 cm-MG C 38 (später: 2 cm-Flak C 38 ):

Die Weiterentwicklung der C 30 führte zu dieser Waffe mit einer höheren Feuergeschwindigkeit von 220 Schuss. Da mehr bestellt wurden als aufgrund der Kriegswirren gefertigt werden konnte, waren am Ende des Krieges noch viele C 30 im Einsatz.

2 cm-MG C 38 in Doppellafette LM 43 U:

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Diese Waffe bestand aus zwei 2 cm-Flak C 38 auf der LM 44 U, wobei LM seit 1943 für die Bezeichnung “Lafette Marineâ€
Zuletzt geändert von tom am 31.03.2007, 18:41, insgesamt 4-mal geändert.
Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Es erhebt sich nur die Frage, ob er immer nötig ist. Wehret den Anfängen!!!!!

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tom
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Beitrag von tom » 02.10.2003, 14:37

tom sagt:

:!:

Und hier Teil 2: :idea:

Aktive und passive Verteidigung

1. Fluggeräte

Bachstelze:

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Die Firma Focke-Achgelis hatte sich im Laufe des Krieges auf die Konstruktion von Hubschraubern spezialisiert. Um den U-Booten eine höhere Sichtweite zu verschaffen, wurde die Fa 330 "Bachstelze" bis Ende 1942 entwickelt. Es handelt sich bei diesem Modell um eine Art Leichtflugzeug mit Rotor. Der Pilot saß auf einem ungepanzerten Sitz, an dem ein Ruder und ein Höhenleitwerk sowie der Rotor angebracht waren. Das Fluggerät war durch eine Seilwinde mit dem U-Boot verbunden. Über ein Telefonkabel konnte der Pilot seine Beobachtungen an das Boot weiterleiten. Mit einem Fernglas konnte er in einer Höhe von 135 Metern bis zu 40 km weit sehen. In einem Notfall warf der Pilot den Rotor ab und schwebte an einem Fallschirm herunter. In einem Notfall war aber auch nur wenig Zeit, den Mann zu bergen. Im Normalfall wurde der Flugapparat einfach wieder eingeholt. Um den nötigen Auftrieb zu erhalten, war eine Mindestgeschwindigkeit von 27 km/h nötig. Bei Windstille oder leichtem Wind waren aber nur die U-Boote des Typs IX in der Lage, die nötige Überwassergeschwindigkeit zu erreichen. Dies schränkte die Einsatzfähigkeit ein.
Die Bachstelze wurde in zwei Lasten in wasserdichten Abteilungen hinter dem Turm demontiert mitgeführt. Je nach Seegang dauerte der Zusammenbau mit vier Mann 3-7 Minuten und der Abbau 5 Minuten.
Die zunehmende Luftüberlegenheit der Alliierten ließ ab 1943 nur noch den Einsatz im Südatlantik oder im Indischen Ozean zu. Daran war vor allem die große Radarsignatur des Fluggeräts schuld. Im Indischen Ozean konnten die Monsun-Boote des Typs IX d2 mit der FA 330 bis Kriegsende einige Erfolge erzielen. Japan erwarb einige weitere Maschinen. 200 der Fa 330 wurden gebaut.

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Daten:
Rotordurchmesser: 8,5 m Rotorbreite: 30 cm Höhe: 1,70 m Länge: 4,50 m Leergewicht: 80 kg Mindestgeschwindigkeit: 27,2 km/h normale Geschwindigkeit: 40 km/h Höchstgeschwindigkeit 80 km/h Rotorgeschwindigeit: 205 U/min, maximal 250 U/min Maximal Flughöhe: 220 m Kabellänge: 300 m



Arado Ar 231

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Die Arado Ar 231 war ein weiterer Versuch, dem U-Booten eine höhere Sichtweite zu verschaffen. Es handelt sich dabei um ein kleines einsitziges See-Nahaufklärungsflugzeug, das zur Mitnahme in U-Booten zerlegbar war. Der Transport erfolgte in einer druckdichten Röhre von 2 m Durchmesser senkrecht hinter dem Turm.

Ähnlich wie bei der Bachstelze war auch bei diesem Fluggerät das Problem die Zeit, die zur Demontage nötig war. Dazu kam, dass ab Windstärke 6 das Flugzeug nicht mehr an Bord genommen werden konnte. Deise Probleme ließen sich nicht lösen und das Projekt wurde nach dem Bau von sechs Versuchsmustern eingestellt.

Daten:
Länge: 7,81 m Spannweite: 10,17 m Höhe: 3,12 m Leergewicht: 840 kg maximales Startgewicht: 1050 kg Höchstgeschwindigkeit 170 km/h Maximal Flughöhe: 3000 m
Reichweite: 500 km



2. Nichtelektronische passive Abwehrmittel:

Da im Verlauf des Krieges die alliierte Sonartechnik (Asdic) immer weiter verbessert wurde, suchte man auf deutscher Seite nach geeigneten Abwehrmitteln. Eine ganze Palette an Versuchsmodellen entstand. Nur wenige waren im Einsatz.

Bold:

BildAbwurfgerät

Das bedeutendste dieser Abwehrmittel war der Täuschkörper "Bold". Es handelt sich um einen Kanister , der mit einer Chemikalie gefüllt war, die bei Kontakt mit Wasser Blasen bildete. Er wurde nach Erfassung durch Asdic ausgestoßen und behielt seine Wassertiefe bei. Die Blasen wirkten auf den Beobachter an Bord des U-Bootjägers wie ein U-Boot. So konnte der Gejagte im Schutz der Blasen abdrehen. Der Täuschkörper wurde auch bei Geleitzugangriffen eingesetzt, um eine größere Anzahl U-Boote vorzutäuschen, als vorhanden war. Weitere Täuschkörper, die einen U-Boot-E-Motor imitierten oder Explosionen auslösten, wurden auch entwickelt, kamen aber nicht mehr zum Einsatz.


Alberich-Beschichtung:

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Schnorchel mit Alberich-Beschichtung

Die Alberich-Beschichtung bestand aus einer Gummimasse, die die Asdic-Strahlung so reflektieren sollte, dass kein U-Boot wahrzunehmen war. Probleme mit dem Kleber, der sich im Seewasser zu schnell auflöste, ließen bis Kriegsende keinen Masseneinsatz zu.


FuMT Aphrodite:

Der Funkmesstäuschkörper "Aphrodite" war ein kleiner Wasserstoffballon, der an einem Schwimmer auf der Wasseroberfläche befestigt war. Aluminiumstreifen erzeugten bei den alliierten Überwasserradars ein Radarecho, das dem eines aufgetauchten U-Boots gleich war.

FuMT Thetis:

Ein weiterer Funkmesstäuschkörper war das Gerät "Thetis" An einem langen beiderseits wasserdicht verschlossenen Rohr war eine Stahlstange waagerecht angebracht, von der Aluminiumstreifen hingen. Dieses Rohr wurde durch ein Schwimmkörper an der Oberfläche gehalten. Nach einiger Zeit saugte sich dieser Schwimmkörper mit Wasser voll und das Rohr versank. Da dieser Prozess nicht immer so ablief, wie er sollte, fielen bereits nach kurzer Einsatzdauer solche Geräte in alliierte Hände.

Schnorchel:

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Bereits Ende der dreißiger Jahre entwickelte die niederländische Marine einfache Geräte, um U-Booten, die nahe unter der Wasseroberfläche fuhren, die Möglichkeit zu geben, Atem- und Verbrennungsluft auszutauschen. Der Einsatz der Dieselmotoren wurde so möglich und das ermöglichte dem Schiff eine zeitlich nahezu unbegrenzte Unterwasserfahrt.

Da bis 1942 die Gefahr für getauchte Boote durch das Asdic höher war, als für über Wasser fahrende U-Boote, sah die Kriegsmarine keinen Anlass, die Technik weiter zu verfolgen. Erst als die Tauchzeiten durch die steigende Luftüberlegenheit der Alliierten und den verstärkte Einsatz von Radartechnik stiegen, machte man sich wieder Gedanken darüber, wie man die Schiffsdiesel bei Unterwasserfahrt einsetzen könne, um die Batterien zu schonen bzw. nicht leeren zu müssen. Die Schnorcheltechnik wurde weiterentwickelt und ab Anfang 1944 wurden die U-Boote mit einem solchen Gerät ausgerüstet. Da auch der Schnorchel eine sichtbare Radarsignatur besaß, konnte er nur knapp über der Wasseroberfläche eingesetzt werden.

Das größte Problem war, dass der Schnorchel ab etwa 6 Knoten Fahrt begann, sich unter dem Wasserwiderstand zu verbiegen und schließlich abzubrechen. Darüber hinaus machten die Strömungsgeräusche eine akustische Ortung des Gegners für das Boot unmöglich. Ein weiteres Problem war, dass man bei längerer Unterwasserfahrt den Müll nicht mehr entsorgen konnte und dieser sowohl viel Platz benötigte als auch die Atemluft verpestete. Ein drittes Problem war, dass das Rückschlagventil, welches ein Einströmen des Meereswassers im Falle des Unterschneidens der Wasseroberfläche verhindern sollte, bereits bei mittlerem Seegang häufiger den Schnorchel abdichtete. Dies führte dazu, dass der Diesel den benötigten Sauerstoff aus der Atemluft zog, was zu einem Unterdruck im Boot führte, der eine Schädigungen der Ohren der Mannschaft zur Folge haben konnte.

Trotzdem verlangte die Kriegslage den Einsatz. Ab Februar 1944 wurden die heimkehrenden Boote der Typen VII und IX beim Werftaufenthalt zwischen den Einsätzen nach und nach mit dem Schnorchel ausgerüstet. Er wurde, je nach Bootsklasse rechts oder links vor dem Turm eingebaut. Bei Überwasserfahrt oder größeren Tauchtiefen konnte er nach vorn umgelegt und festgemacht werden. Die U-Boot-Typen XXI und XXIII erhielten den Schnorchel einfahrbar neben das Periskop. Für im Eismeer operierende Boote wurde ein elektrisch beheizbarer Schnorchel entwickelt, der ein Einfrieren des Ventils verhinderte.


3. Elektronische Radarwarner

Fortschritte in der Elektronik ermöglichten den Radar, aber auch den Radarwarner. Einfallende Radarstrahlung wird von normalen Gegenständen reflektiert und erscheint auf den Bildschirm des Radarbeobachters als Leuchtpunkt. Die Radarstrahlung ließ sich aber auch auffangen und so wusste man, dass der Feind in der Nähe war.

Funkmessbeobachtungsgerät (FuMB) Metox 600A:

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Antenne des Metox-Geräts

Im Sommer 1941 konnte in Afrika ein Wellington-Bomber mit dem britische U-Boot-Abwehrradar ASV MkI, das auf einer Wellenlänge von 1,5 m arbeitete, zu erbeuten. Bei der französischen Firma Metox wurde daraufhin bis Mitte 1942 ein Radarwarner, der auf der Wellenlänge 1,5 m arbeitet, entwickelt. Erste Einsätze zeigten jedoch, dass das Gerät nicht zwischen Radar- und normaler Funkstrahlung unterschied und es somit zu häufigem Fehlalarm kam. Die Überarbeitung bei Telefunken in Berlin verringerten die Zahl der Fehlmeldungen. Nachdem einige U-Boote trotz Radarwarner versenkt wurden, kamen Zweifel an der Wirksamkeit des Systems auf. Ein kriegsgefangener britischer Offizier klärte die Verantwortlichen darüber auf, dass das Metox-Gerät eine geringe Eigenstrahlung aussendete, die von den alliierten U-Boot-Jägern aufgefangen wurde. Dies führte zu einer Verzögerung bei der Einführung des Nachfolgegeräts Naxos und schließlich dem Ausbau der Metox-Geräte.


Funkmessbeobachtungsgerät (FuMB) Antenne 5 "Samoa"

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Im Herbst 1941 wurden einige Boote mit dem Funkmessorter 30 ausgerüstet. Auf der Rückseite des Drehspiegels dieses Gerätes konnte die zwei stabförmigen Empfangsantennen des FuMB 5 angebracht werden. Als Empfänger diente der UKW-Überlagerungsempfänger Samos der Firma Rohde & Schwarz.

Funkmessbeobachtungsgerät (FuMB) Antenne 3 "Bali"

Anfang 1943 erfolgte auf Weisung des F. d. U. die Entwicklung eines Warngerätes, dass im Bereich 3 - 0,75 m Wellenlänge arbeitete. Als Antenne kam ab April 1943 ein druckfester Runddipol zum Einsatz. Dieser wurde auf dem Turm installiert. Nach Einführung der Schnorchel wurde der Runddipol auf dem Schnorchelkopf installiert und diente gleichzeitig als Kurzwellenempfänger

Funkmessbeobachtungsgerät (FuMB) 8 "Zypern I" und FuMB 9 "Zypern II"

Mit den bisherigen Warngeräten konnten zwar bis Mitte 1943 die Verluste verringert werden, aber die Zuverlässigkeit und Einsatzfähigkeit der Systeme ließ zu wünschen übrig. Als dann die Alliierten ab Mitte 1943 verbesserte Radargeräte einführten, die auf geringeren Wellenlängen arbeiteten als die bisherigen, schnellten die Verluste wieder in die Höhe. Die Marine beschloss daraufhin, die Hochfrequenzforschung zu intensivieren. Gleichzeitig wurde der Marinenachrichtendienst umstrukturiert, um künftig früher über den Einsatz neuer Radarsuchgeräte informiert zu werden.

Der erste Versuch, mit der neuen Lage fertig zu werden war der Einbau des automatischen Suchempfängers FuMB 8 Zypern I. Das Gerät, genannt W. Anz. g ("Wanze"), war ein leistungsfähiger Überlagerungsempfänger mit nachgeschalteter Anzeigeröhre. Ein Motor getriebener Drehkondensator suchte im eingestellten Bereich automatisch alle Frequenzen ab. Das Problem der Eigenstrahlung der Überlagerungsempfänger wurde als ernst eingestuft, obwohl die Alliierten ab Frühjahr 1943 diese nicht mehr einpeilen mussten, da die neue Generation der Suchradare dies überflüssig machte. Da man das aber aufgrund der mangelhaften Leistung des Nachrichtendienstes nicht wusste, wurde im September 1943 der W. Anz. g1 als FuMB 9 eingeführt, der eine geringere Eigenstrahlung aufwies.

Am 5.11.1943 erfolgte schließlich das Verbot, die Überlagerungsempfänger weiter zu verwenden.


Funkmessbeobachtungsgerät (FuMB) 10 Borkum

Im Frühherbst 1943 erfolgte der Einbau eines nicht abgestimmten, völlig strahlungsfreien Detektorvorsatzes von NKV/Telefunken. Zusammen mit einem Niederfrequenz-Impulsverstärker entstand eine Breitbandempfangsanlage mit großem Frequenzumfang bis zu einer Wellenlänge von 20 cm. Nachteil war die geringe Reichweite.

FuG 350 Naxos I:

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Anfang 1943 führten die Alliierten das U-Boot-Abwehrradar ASV (Air to surface vessel) III ein, das auf einer Wellenlänge von 10 cm arbeitete. Bis Anfang 1944 glaubte die U-Bootführung, dass die starken Verluste in der zweiten Hälfte des Jahres 1943 noch auf die Streustrahlung der Metox-Geräte zurückzuführen seien. Bereits am m 2. Februar 1943 fand man in einem über Holland abgeschossenen Stirling-Bomber den 10 cm Radar H2S (Rotterdam-Gerät). Es dauerte jedoch einige Zeit, bis die U-Bootführung davon erfuhr und bei Telefunken einen Radarwarner für die Wellenlängen um 10 cm bestellte. Bis September 1943 entwickelte die Firma aus dem FuG 25 Zwilling IFF einen Radarwarner, der auf den Wellenlängen 12 cm - 8 cm und einem Frequenzbereich von 2500 MHz bis 3750 MHz arbeitete. Die erste Version suchte nach Radarstrahlen mit horizontaler Polarisation, die effektiver gewesen wären. Darauf waren die alliierten Ingenieure jedoch noch nicht gekommen und so war Naxos I nahezu nutzlos. Nachdem man den Fehler auf deutscher Seite bemerkt hatte, baute man Empfänger mit diagonalen Polen, so dass horizontale wie vertikale Polarisation empfangen konnte. Diese Version nannte man Naxos Ia.
Ende 1943 bemerkte das alliierte U-Jagdkommando, dass häufiger Radarkontakte nach dem Erstkontakt abbrachen und schlossen daraus, dass die Kriegsmarine einen Radarwarner entwickelt hatte. Erster Schritt der Alliierten war es, die Strahlungsintensität zu verringern, was zur Folge hatte, dass die Warngeräte zu spät anzeigten und das U-Boot noch nicht abgetaucht war. Als zweiter Schritt wurde der ASV Mk VII mit einer Wellenlänge von 3 cm entwickelt. Die Deutschen schafften es bis Anfang 1945, auch dafür einen Warner zu entwickeln. Aus Mangel an Material sollten diese Geräte nur in U-Booten Typ XXI und XXIII eingesetzt werden. Bis Kriegsende gelang dies nicht bei allen.


Funkmessbeobachtungsgerät (FuMB) 26 Tunis:

Ende 1943 bemerkte das alliierte U-Jagdkommando, dass häufiger Radarkontakte nach dem Erstkontakt abbrachen und schlossen daraus, dass die Kriegsmarine einen Radarwarner entwickelt hatte. Erster Schritt der Alliierten war es, die Strahlungsintensität zu verringern, was zur Folge hatte, dass die Warngeräte zu spät anzeigten und das U-Boot noch nicht abgetaucht war. Als zweiter Schritt wurde der ASV Mk VII mit einer Wellenlänge von 3 cm entwickelt. Ab Januar 1944 erfolgte der Einsatz. Bereits im Februar hatte die Marine dies erkannt und entwickelte bis Mai 1944 den Hornstrahler "Mücke" für die 3 cm Welle. Ab Juni 1944 wurde dieses System zusammen mit dem FuMB 7 Naxos als FuMB 26 Tunis eingebaut. Es konnte eine Reichweite von über 50 km erreicht werden. Nachteil war, dass zunächst eine druckfeste Antenne fehlte und die Antenne manuell bedient werden musste. Da die Anschlüsse provisorisch durch das Turmluk geführt werden mussten, kam es oft zu Schäden durch Seewasser oder Kabelbrüche.

Funkmessbeobachtungsgerät (FuMB) 35 Athos:

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Anfang 1945 konnte endlich ein druckdichter Antennenmast für das Tunis-Gerät einsatzbereit gemacht werden. Hinzugekommen war eine Grobpeileinrichtung.

Funkmessbeobachtungsgerät (FuMB) 37 Leros:

Am 12.9.1944 wurde beschlossen, die Überlagerungsempfänger in Form des FuMB Bali als Ergänzung zum FuMB Athos wieder einzuführen. Die Gefahr der Streustrahlung wurde wegen der größeren Reichweite des Systems hingenommen.



4. Elektronische Funkmessgeräte (Radar):

Sowohl Deutschland als auch England haben in den dreißiger Jahren verschiedene Versuche gemacht, mit Hilfe von Funkwellen Frühwarngeräte für mittlere bis große Entfernungen zu realisieren. Den ersten wichtigen Einsatz erlebten diese Geräte auf den Kriegsschiffen der kriegsführenden Nationen. Neben den optischen E-Messern wurden auch Funkmessgeräte zur Entfernungs- und Richtungsmessung eingesetzt. Der bekannteste Einsatz der Funkmesstechnik in den ersten Kriegsjahren dürfte wohl der Einsatz auf Seiten der Briten in der Luftschlacht um England 1940 gewesen sein. Dort erwies sich der Radar als unentbehrliche Frühwarneinrichtung, durch die die britischen Jäger zielgerichtet und effektiv eingesetzt werden konnten.

Funkmessgerät (FuMG) 41G (gU), später Funkmessorter (FuMO) 29 Seetakt:

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1935 entwickelte die Gesellschaft für elektroakustische mechanische Apparate (Gema) für die Marine das erste einsatzfähige Funkmessgerät. Es arbeitete auf einer Wellenlänge von 82 cm mit vertikaler und horizontaler Polarisierung. Bis 1941 wurden mehrere Versuche gemacht, die Technik so weit zu verkleinern, dass sie auf U-Booten eingesetzt werden konnte. Probleme bereitete vor allem die Antennenkonstruktion. Schließlich verlief die Antenne in einem Halbkreis vorne um den Turm. In dieser Konfiguration erreichte das Gerät eine Reichweite von 7 km mit einen Suchwinkel von 60° nach vorne. Versuche mit den IX C-Booten U 156-U 158 verliefen unbefriedigend. 1942 wurde die Antenne erneut verändert. Die Ergebnisse der Versuche mit dieser Konfiguration sind verloren gegangen. Sie können aber nicht sehr positiv gewesen sein, denn das Projekt wurde eingestellt.

Funkmessgerät 42G g(U), später Funkmessorter 30:

Ende 1942 wurden weitere Versuche mit dem FuMG 41G (gU) gemacht. Ein zusätzlicher Richtungsmesser wurde integriert. Es wurde eine rotierende Antenne entwickelt, die aber nicht einziehbar war. So wurde sie beim nächsten Wasserbombenangriff abgerissen. Wenn das nicht geschah, korrodierte das Metall so schnell, dass die Funktionsfähigkeit bereits nach kurzer Zeit nicht mehr gegeben war. Auch diese Versuche wurden eingestellt.

Funkmessorter 62 Hohentwiel U:

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Anfang 1942 begannen die Arbeiten an einem flugzeuggestützten Funkmesssystem, das zur Aufklärung des feindlichen Schiffsverkehrs durch FW 200- und He 177- Fernaufklärer eingesetzt werden sollte. Das Gerät arbeitete auf einer Wellenlänge von 55 cm und einer Frequenz von 550 MHz. Später wurde die Möglichkeit geschaffen, den FuMO 62 zwischen 525 und 575 MHZ feineinzustellen.
1943 erhielt die Firma Lorentz die Aufgabe, das Gerät für den Einsatz in der Marine umzurüsten. Es entstand eine 1 X 1,4 m große rotierende Antenne, die auf einem Mast montiert war. Die wirksame Reichweite der auf U-Booten eingesetzte Version betrug 10 km gegen Schiffe und 20 km gegen Flugzeuge. Die Auflösung lag bei 3° und die Entfernungsgenauigkeit betrug 100 m. Durch den einfachen Aufbau der Anlage war die Reparatur der Antenne sehr einfach und konnte ohne Probleme durchgeführt werden.
Die Anzeige erfolgte auf zwei separaten Bildschirmen. Der eine Bildschirm zeigte die Entfernung, der andere die Richtung des angepeilten Fahrzeugs. Insgesamt hat sich das Gerät im Einsatz bewährt, vor allem bei der Navigation in engen Küstengewässern.


Funkmessorter 65 Hohentwiel U1:

1944 wurde die Bedienung des FuMO 62 verändert. Die Anzeige erfolgte nur noch auf einem Monitor, wie man es auch heute bei den modernen Radargeräten kennt. Der Einsatz war in den U-Booten Typ XXI vorgesehen. Bis Kriegsende waren diese aber nur teilweise einsatzbereit.

Funkmessorter 83 Berlin UI:

1943 wurde über Rotterdam ein Stirling-Bomber abgeschossen. Er besaß das Radar H2S, welches auf einer Wellenlänge von 10 cm arbeitete. In Deutschland waren in dieser Richtung einige Forschungen gelaufen, aber man sah keine Möglichkeit für einen militärischen Einsatz. Daher war man von dem britischen Modell sehr überrascht. Telefunken begann umgehend, ein vergleichbares Modell zu entwickeln. Ergebnis waren das Funkmessbeobachtungsgerät Naxos und als Funkmessorter die Berlin-Reihe. der FuMO 83 arbeitete auf einer Wellenlänge von 9 cm. Die Antenne war ähnlich der des FuMO 62 rotierend auf einem Mast installiert, der jedoch einziehbar war. Mit dem gerät wurde eine Reichweite gegen Überwasserschiffe von 25 km erreicht. Die mit dem FuMO 83 ausgerüsteten Besatzungen waren mit den Fähigkeiten des Geräts sehr zufrieden.
1945 wurde eine Überarbeitung unter dem Namen Funkmessorter 84 Berlin UII fertig gestellt, aber nicht mehr eingesetzt.


Gefechtsfunkmessgerät Ballspiel:

1944 wurde für das Schießen mit dem Bordgeschütz das gerät Ballspiel eingeführt. Es wurde ab einer Entfernung von 8 km eingesetzt und erreichte eine Genauigkeit von 1° azimuthal und 500 m in der Länge.



Die deutschen U-Boote des 2. Weltkriegs

Benennung:

Die "Unterteilung" der verschiedenen Typen ist (Ausnahmen: z.B. Versuchs-U-Boote und manche Kleinst-U-Boote) recht logisch aufgebaut und lässt sich wohl am besten mit der Zoologischen Systematik, nach der Biologen Tiere und Pflanzen katalogisieren, vergleichen. Bootsart: Unterseeboot, denn folgt der allgemeine Typ, z.B. Römisch IX, denn die Baureihe, z.B. D, und manchmal noch eine weitere Sub-Baureihe, z.B. 2. Zusammen ergibt das das U-Boot IXD2

Einige Autoren haben auch die "Baureihen" und "Sub-Baureihen" weggelassen, und die wichtigsten Untertypen auf nur 9 Stück "reduziert" (I, II, VII, IX, XB, XIV, XVII, XXI und XXIII). Dieser Artikel wird die U-Boote in der Reihenfolge der Typen darstellen.


U-Boot-Typen:

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Trotz der verwirrenden Typenvielfalt sind historisch nur zwei verschiedenen U-Bootsarten bekannt: Die Einhüllenbauart und die Zweihüllenbauart. Bei der Einhüllenbauart bildete der Druckkörper gleichzeitig die äußere Hülle. Bei der Zweihüllenbauart war der Druckkörper von einer äußeren, stromlinienförmig angepassten Stahlhülle umgeben.
Es gibt noch weitergehende Unterteilungen, so wurde z.B. der Typ VII im Krieg oft umgebaut, bekam einen zweiten "Wintergarten" mit einer zweiten Flak. Zusätzlich wurde der Turm weiter gegen Fliegerbeschuss verstärkt. Diese "Feinstunterteilungen" gehen in die Dutzende. Zu den oben genannten Typen gibt es eine Vielzahl an Informationen. Zu den anderen Typen sind die meisten Informationen mit Kriegsende verschollen gegangen. Daher können diese nur unzureichend beschrieben werden. Ich bitte daher um Nachsicht in dieser Hinsicht.

sm = Seemeile
kn = Knoten
1 Knoten = 1 Seemeile/Stunde
1 Seemeile = etwa 1,8 km
Aktionsradius unter Wasser abhängig von der Kapazität der wiederaufladbaren Batterien


Typ UA:

1939 wurde in Deutschland ein vermutlich aus dem Typ X entlehntes U-Boot für die Türkei gebaut. Der Kriegseintritt Deutschlands führte dazu, dass das Boot in die Kriegsmarine eingegliedert wurde.

Daten:
Baujahr: 1939 Länge 86,7 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 18 kn Höchstgeschwindigkeit E-Maschine: 8,4 kn Verdrängung getaucht: 1284 t Aktionsradius über Wasser: 13100 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 75 sm bei 4 kn Bewaffnung: 12 Torpedos


Typ I:

1935 begann bei der Deschimag AG Weser in Bremen der Bau zweier Einhüllen-Hochseeboote mit großen Seitenzellen. Ihr Vorgänger war die nach deutschem Entwurf 1932 in Spanien gebaute E1. Es war der erste Hochseebootstyp nach dem ersten Weltkrieg und die Erfahrungen aus Planung, Bau und Einsatz bildeten die Grundlage für die weiteren Entwürfe bis 1945. Zu Kriegsbeginn waren U-25 und U-26 bereits veraltet und gingen in den ersten Kriegsmonaten verloren.

Typ I A
Bild

Daten:
Baujahr: 1935 Länge: 72,4 m Breite: 6,2 m Tiefgang: 4,3 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 1540 PS Leistung E-Motoren: 2 X 500 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 17,8 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 8,4 kn Verdrängung getaucht: 983 t Verdrängung aufgetaucht: 863 t Aktionsradius über Wasser: 7900 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 78 sm bei 4 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 2 Hecktorpedorohre mit 14 Torpedos; 1X 105 mm S.K. C 32; 1 X 20 mm C 30 Besatzung: 43 Mann Maximale Tauchtiefe: 150 m minimalste Schnelltauchzeit: 30 s


Typ II:

1934 wurden bei der Deutschen Werke AG in Kiel sechs kleine Einhüllen-Küstenboote mit innen gelegener Hauptschnelltauchzelle. Der Typ II war der erste U-Bootneubau nach dem ersten Weltkrieg. Abgeleitet vom Typ UF von 1918 wurde 1931 ein erster Prototyp in einer finnischen Werft nach deutschen Plänen gebaut. Bis 1941 wurden die kleinen aber schnellen und manövrierfähigen Boote mehrfach verbessert (II B-D). Nach 1941 wurde der Typ II nicht mehr gefertigt. An seine Stelle traten Hochseeboote. Während des Krieges operierten diese Boote vorwiegend in deutschen Küstengewässern und im Englischen Kanal (1939/1940) sowie ab Sommer 1941 gegen die Russen in der Ostsee. Viele wurden als Schulboote eingesetzt. 6 Boote wurde über die deutschen Kanäle und die Donau ins Schwarze Meer transportiert, wo sie bis 1944 operierten. Im Kampf auf See gingen 8 dieser Boote verloren, die meisten von ihnen wurden durch Bombenangriffe vernichtet oder versenkten sich bei der Kapitulation selbst.

Typ II A
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Daten:
Baujahr: 1934-35 Länge: 40,9 m Breite: 4,1 m Tiefgang: 3,8 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 350 PS Leistung E-Motoren: 2 X 180 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 13 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 6,9 kn Verdrängung getaucht: 303 t Verdrängung aufgetaucht: 254 t Aktionsradius über Wasser 1600 sm bei 8 kn Aktionsradius unter Wasser: 35 sm bei 4 kn Bewaffnung: 3 Bugtorpedorohre mit 6 Torpedos; 1 X 20 mm C 30, ab 1942 2 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U Besatzung: 25 Mann Maximale Tauchtiefe: 120 m minimalste Schnelltauchzeit: 35 - 25 s Boote: U-1 bis U-6


Typ II B
Bild

Daten:
Baujahr: 1935-36 Länge: 42,7 m Breite: 4,1 m Tiefgang: 3,8 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 350 PS Leistung E-Motoren: 2 X 180 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 13 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 7 kn Verdrängung getaucht: 329 t Verdrängung aufgetaucht: 279 t Aktionsradius über Wasser 3100 sm bei 8 kn Aktionsradius unter Wasser: 43 sm bei 4 kn Bewaffnung: 3 Bugtorpedorohre mit 6 Torpedos; 1 X 20 mm C 30, ab 1942 2 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U Besatzung: 25 Mann Maximale Tauchtiefe: 120 m minimalste Schnelltauchzeit: 35 - 25 s Boote: U-7 bis U-24, U-120,U-121(Bau für China, 1939 beschlagnahmt)


Typ II C
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Daten:
Baujahr: 1937-40 Länge: 43,9 m Breite: 4,2 m Tiefgang: 3,8 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 350 PS Leistung E-Motoren: 2 X 205 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 13 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 7,4 kn Verdrängung getaucht: 341 t Verdrängung aufgetaucht: 291 t Aktionsradius über Wasser 3800 sm bei 8 kn Aktionsradius unter Wasser: 40 sm bei 4 kn Bewaffnung: 3 Bugtorpedorohre mit 5 Torpedos; 1 X 20 mm C 30, ab 1942 2 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U Besatzung: 25 Mann Maximale Tauchtiefe: 120 m minimalste Schnelltauchzeit: 35 - 25 s Boote: U-56 bis U-63


Typ II D
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Daten:
Baujahr: 1937-40 Länge: 44 m Breite: 4,9 m Tiefgang: 3,9 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 350 PS Leistung E-Motoren: 2 X 205 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 13 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 7,4 kn Verdrängung getaucht: 364 t Verdrängung aufgetaucht: 314 t Aktionsradius über Wasser: 5650 sm bei 8 kn Aktionsradius unter Wasser: 56 sm bei 4 kn Bewaffnung: 3 Bugtorpedorohre mit 5 Torpedos; 1 X 20 mm C 30, ab 1942 2 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U Besatzung: 25 Mann Maximale Tauchtiefe: 120 m minimalste Schnelltauchzeit: 35 - 25 s Boote: U-137 bis U-152


Typ III:

Ab 1934 wurde der Versuch unternommen, aus den Typ I und II Booten ein neues Atlantikboot zu entwickeln. Dabei sollte das U-Boot auch als Schnellbootsträger ausgelegt werden. Der Typ III ist nicht über die Planungsphase hinausgekommen.

Daten:
Baujahr: Projekt 1934 Länge 79,9 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 18,5 kn Höchstgeschwindigkeit E-Maschine: 9 kn Verdrängung aufgetaucht: 880 t Aktionsradius über Wasser: 12000 sm bei 10 kn Bewaffnung: 4 Bug-, ein Hecktorpedorohr mit 21 Torpedos oder 30 TMA-Minen oder 45 TMB-Minen; 2 X 105 mm S.K. C 32; 1 X 20 mm C 30


Typ IV:

Projekt eines Werkstatt- und Versorgungsbootes

Typ V:

Frühes Walter-Boot, nur Projekt

Typ VI:

Verbesserter Typ I mit Dampfantrieb nach Schmidt-Hartmann.

Typ VII:
Bild

Das erste Boot vom Typ VII, U 27 lief am 24.06.1936 vom Stapel. Die Boote der zwischen 1926 und 1931 in Finnland gebauten "Vetehinen-Klasse", abgeleitet vom Typ UB III von 1918, hatten den Entwurf beeinflusst. Bei diesen Booten strebte man danach, Stärke, Seeausdauer, Unterwasser- und Überwassermanövrierbarkeit, Über- und Unterwassergeschwindigkeit, Fahrstrecke, Torpedoanzahl, Schnelligkeit des Baues und leichte Instandhaltung auf ein Höchstmaß zu bringen. Dies alles sollte erreicht werden, wenn auch bei begrenzter Größe und Wasserverdrängung, soweit möglich, und unter Verzicht auf Wohnqualität zugunsten der offensiven und baulichen Eigenschaften. Weil das U-Boot um den Druckkörper eine zweite Hülle besaß, handelte es sich beim Typ VII um ein Zweihüllenboot. Diese zweite Hülle bestand aus dem Oberdeck und einem Bug- und Heckteil, der dem Boot eine schlanke Schiffsform verlieh, die wiederum dem U-Boot eine bessere Seefestigkeit und bessere Überwassergeschwindigkeit gab. Heutige U-Boot-Typen sind mit ihren Einhüllen-Tropfenform für die Fahrt unter Wasser optimiert. Seine schlanke und kleine Form gab dem U-Boot über Wasser den Vorteil, dass es kaum gesehen wurde. Gerade bei Nacht war es sehr schwierig, die niedrige Silhouette eines U-Bootes auszumachen.
Das Resultat bestand in einem Boot von lediglich 915 t Wasserverdrängung in aufgetauchtem Zustand und von nur 64.50 m Länge. Aber es vereinigte in sich einen bemerkenswerten Grad von Offensivkraft und war für Hochseeunternehmungen geeignet. Die Eigenschaften des Typ VII waren an sich nicht außergewöhnlich, aber seine gut ausgewogenen Eigentümlichkeiten und der hohe Leistungsdurchschnitt machten ihn zu einer furchtbaren Waffe und zu einem der erfolgreichsten, je gebauten Typen. Dem Drang, die Abmessungen und die Wasserverdrängung zu begrenzen, half der Wunsch nach, ein manövrierfähiges Hochseeboot mit einer verringerten Silhouette zu besitzen. Bei begrenzter Wasserverdrängung der einzelnen Boote würde Deutschland imstande sein, eine größere Anzahl zu bauen. Der unter der zweiten Hülle befindliche tunnelähnliche Druckkörper eines U-Bootes vom Typ VII bestand aus dicht aneinander liegenden ringförmigen Spanten, auf die die 18.5 Millimeter starken Stahlplatten des Druckkörpers befestigt wurden. So entstand ein Druckkörper, der dem Wasserdruck einer Tiefe von 200 Metern und gelegentlich mehr durchaus standhalten konnte.
Damit konnten die deutschen U-Boote tiefer tauchen als ihre alliierten Gegner.
In den Druckkörper gelangte man nur, indem man durch eines der vier Luks hinab stieg. Auf einer Feindfahrt war dies sogar nur durch ein Luk möglich, das Turmluk. Das Kombüsenluk sowie die beiden Torpedoluken blieben dann geschlossen.
Im Inneren dieses Druckkörpers befindet sich der Lebens- und Arbeitsraum der Besatzung. Jede Ecke war voll gestopft mit Armaturen, Rohren, Leitungen, Maschinenteilen und Instrumenten, die für den reibungslosen Einsatz des Bootes benötigt wurden, sowie mit Waffen und Lebensmitteln. An Platz für die Besatzung wurde erst in zweiter Linie gedacht. Für die Hälfte der Besatzung gab es Kojen, die im Rhythmus des Wachwechsels an Bord genutzt wurden. Kam also ein Mann von seiner Wache, legte er sich in die noch warme Koje des Mannes, der gerade seine Wache angetreten hatte.
Teilweise bis zu 57 Mann mussten so allen widrigen Umständen zum Trotz zusammengepfercht miteinander leben und arbeiten

Die erste Version des Typs VII zeichnete sich durch ein einziges Hecktorpedorohr aus, in der Verkleidung außerhalb des Druckkörpers gelegen, die vom Wasser frei durchströmt wurde. Diese Anordnung schloss das Nachladen während der Tauchfahrt aus (Diese Vorrichtung wurde bei den späteren Varianten weggelassen. Ebenfalls unter der Verkleidung - und damit vom Wasser frei umströmt - befanden sich zwei Reservetorpedos und die Brennstoffzellen.

Zwei Jahre nach der Variante VII A mit dem Stapellauf von U 45 am 27.04.1938 in Erscheinung tretend, stammte die Variante VII B direkt von ihrer Vorgängerin ab. Infolge der stärkeren Dieselmotoren und der größeren Brennstoffmenge hatten Abmessungen und Wasserverdrängung geringfügig zugenommen. Die jetzt 2 Hecktorpedorohre waren in einem Topedoraum im Innern des Druckkörpers verlegt und die Reservetorpedos um einen vermehrt worden.

Die beiden Typvarianten B und C - zwischen ihnen gab es nur geringfügige Unterschiede - wiesen in der Fertigung die größten Stückzahlen (661 Einheiten) auf. U 69 (ex. U 99), das erste Boot der Variante VII C, wurde am 18.04.1940 in Dienst gestellt. 1943/44 wurde der Bau zahlreicher Boote zugunsten eines moderneren Typs annulliert. Als Ergebnis einer größeren Ladefähigkeit besaß die Variante VII C eine geringfügig größere Wasserverdrängung als die Variante VII B.
Bei folgenden Booten der Variante VII C wurden die Aufträge am 06.11.1943 sistiert und am 22.07.1944 annulliert:
U 769 - U 770; U 780 - U 782; U 823 - U 824 .

Die Variante C 41 des Typs VII unterschied sich kaum vom Typ VII C. U 292 war das erste Boot der Variante VII C 41 und wurde am 25.08.1943 der Marine übergeben. 1943/44 wurde der Bau zahlreicher Boote zugunsten eines moderneren Typs annulliert. Als Ergebnis einer größeren Ladefähigkeit besaß die Variante VII C 41 eine geringfügig größere Wasserverdrängung als die Variante VII B, und ein verstärkter Rumpf gewährte eine größere Tauchtiefe.
Bei folgenden Booten der Variante VII C 41 wurden die Aufträge am 06.11.1943 sistiert und am 22.07.1944 annulliert:
U 329 - U 330; U 687 - U 698; U 723 - U 730; U 829 - U 840; U 909 - U 912; U 933 - U 936; U 1031 - U 1050; U 1066 - U 1068; U 1111 - U 1114; U 1133 - U 1140; U 1177 - U 1190; U 1211 - U 1214; U 1283 - U 1285; U 1309 - U 1312; U 1331 - U 1338; U 1401 - U 1404; U 1417 - U 1422; U 1435 - U 1439; U 1801 - U 1804;
Folgende Aufträge wurden am 06.11.1943 annulliert:
U 1141 - U 1146; U 1823 - U 1828

Infolge Annullierung bzw. Einstellung des Baus 1944 - die Serie war inzwischen veraltet - gelangte kein Boot der Variante C 42 in Dienst. Zur vorhergehenden Version VII C 41 stellte sie eine bedeutsame Verbesserung dar: Steigerung in Größe, Wasserverdrängung, Fahrstrecke und dank baulicher Verstärkung an maximaler Einsatztauchtiefe, die 300 m überschreiten sollte. Der Entwurf forderte auch Panzerung des Kommandoturm, eine starke Flakbewaffnung aus zahlreichen 3.7 cm und/oder 2 cm Waffen und den Einbau (als Bestandteil der Konstruktion) eines Schnorchels. Von dieser Version des Typs VII C wurden 168 Einheiten geplant, aber nicht fertig gestellt
Folgende Aufträge wurden am 06.11.1943 annulliert:
U 699 - U 700; U 783 - U 790; U 913 - U 918; U 937 - U 942; U 1069 - U 1080; U 1093 - U 1100; U 1115 - U 1120; U 1147 - U 1152; U 1215 - U 1220; U 1286 - U 1297; U 1313 - U 1318; U 1339 - U 1350; U 1423 - U 1434; U 1440 - U 1463; U 1805 - U 1822; U 1901 - U 1904; U 2001 - U 2004; U 2101 - U 2104; U 2301 - U 2318;

Die minenlegende Version D des Typs VII war eine Abänderung der Variante VII C mit einer mit einer zusätzlichen Mittelsektion von etwa 10 m, wodurch die Länge über alles auf 76.90 m stieg. In dieser Sektion, unmittelbar hinter dem Turm gelegen, befanden sich fünf senkrechte Schächte zur Aufnahme von je drei Ankertauminen, ähnlich jenen, die von Überwasserschiffen gelegt wurden. Eine vergrößerte Brennstoffmenge erweiterte die Fahrstrecke. Die Steigerung in den Abmessungen und in der Wasserverdrängung bei unverändert gebliebener Antriebsleistung führten zu einem geringfügigen Verlust an Über- und Unterwassergeschwindigkeit.
U 213, das erste Boot der Variante VII D, lief am 24.07.1941 vom Stapel. Nur sechs Boote wurden gebaut. Der Bedarf der deutschen Marine an speziellen U-Minenlegern war begrenzt, denn alle deutschen Unterseeboote konnten besonders für sie entwickelte Ankertau- und Magnetminen legen. Diese wurden aus den 53.30 cm Torpedorohren geworfen. Normalerweise konnten (abhängig vom Typ) anstelle eines Reservetorpedos 2-3 Minen mitgeführt werden. Infolgedessen konnte ein normales VII C Boot anstelle der Torpedos 26-39 Minen an Bord haben.

Die Variante E existierte lediglich im Entwurfsstadium. Sie sollte eine Verbesserung der Variante VII C durch die Einführung einer neuen, erheblich leichteren Antriebsvorrichtung darstellen, was bei gleicher Wasserverdrängung eine Zunahme in der Ladefähigkeit und Fahrstrecke bedeutet hätte. Verzögerungen in der Vervollkommnung des neuen Motors und der Bau der neuen Boote mit fortschrittlicheren Eigenschaften führte (wahrscheinlich 1944) zur Aufgabe des Projektes.

Die vier Boote der Variante F wurden zwischen Mai und August 1943 in Dienst gestellt. Sie verkörperte im Wesentlichen den VII D Minenlegerentwurf, abgeändert, um Boote in den Einsatzgebieten mit Torpedos zu versorgen. Die Mittelsektion, welche bei der VII D Variante die Mittelschächte enthielt, wurde zum Verstauen von 25 Torpedos benutzt. Weitere 14 Torpedos gehörten zur normalen Torpedobewaffnung der Boote, die zusätzlich zu ihrer Versorgungsaufgabe als normale Kampfboote eingesetzt werden sollten.
Da die betroffenen Boote bei der Torpedoübergabe in See an der Wasseroberfläche hätten liegen bleiben müssen, wurde die Variante VII F hauptsächlich zum Torpedotransport zwischen den Stützpunkten verwendet.


Typ VII A
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Daten:
Baujahr: 1935-37 Länge: 64,5 m Breite: 5,85 m Tiefgang: 4,37 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 1155 PS Leistung E-Motoren: 2 X 375 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 17 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 8 kn Verdrängung getaucht: 745 t Verdrängung aufgetaucht: 626 t Aktionsradius über Wasser 6200 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 94 sm bei 4 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 1 Hecktorpedorohr(e) mit 11 Torpedos; 1 X 88 mm S.K. C 30; 1 X 20 mm C 30, später 1 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U und 1 X 37 mm S.K. C 30U Besatzung: 44 Mann Maximale Tauchtiefe: 150 m minimalste Schnelltauchzeit: 30 s Boote: U-27 bis U-36


Typ VII B
Bild

Daten:
Baujahr: 1936-41 Länge: 66,5 m Breite: 6,2 m Tiefgang: 4,74 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 1600 PS Leistung E-Motoren: 2 X 375 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 17,9 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 8 kn Verdrängung getaucht: 857 t Verdrängung aufgetaucht: 753 t Aktionsradius über Wasser 8700 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 90 sm bei 4 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 1 Hecktorpedorohr(e) mit 12 Torpedos; 1 X 88 mm S.K. C 30; 1 X 20 mm C 30, später 1 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U und 1 X 37 mm S.K. C 30U Besatzung: 44 Mann Maximale Tauchtiefe: 150 m minimalste Schnelltauchzeit: 30 s Boote: U-45 bis U-55, U-69 bis U-72 (später in U-99 bis U-102 umbenannt), U-73 bis U-76, U-83 bis U-87


Typ VII C
Bild

Daten:
Baujahr: 1939-44 Länge: 67,1 m Breite: 6,18 m Tiefgang: 4,74 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 1600 PS Leistung E-Motoren: 2 X 375 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 17,6 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 7,6 kn Verdrängung getaucht: 864,69 t Verdrängung aufgetaucht: 761,29 t Aktionsradius über Wasser 8550 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 80 sm bei 4 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 1 Hecktorpedorohr(e) mit 14 Torpedos; 1 X 88 mm S.K. C 30; 1 X 20 mm C 30, später 1 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U und 1 X 37 mm S.K. C 30U Besatzung: 44-57 Mann (vergrößerte Flak-Bedienungsmannschaft) Maximale Tauchtiefe: 250 m minimalste Schnelltauchzeit: 25-30 s Boote: U-77 bis U-82, U-88 bis U-98, U-99 bis U-102 (später in U-69 bis U-72 umbenannt), U-132 bis U-136, U-202 bis U-212, U-221bis U-232, U-235 bis U-291, U-301 bis U-316, U-330 bis U-458, U-465 bis U-486, U-551 bis U-686, U-701 bis U-722, U-731 bis U-768, U-771 bis U-779, U-812 bis U-822, U-825 und U-826, U-901 bis U-908, U-921 bis U-928, U-951 bis U-994, U-1051 bis U-1058, U-1101und U-1102, U-1131 und U-1132, U-1161 und U-1162, U-1191 bis U-1210, U-1271 bis U-1279


Typ VII C 41
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Daten:
Baujahr: 1942-44 Länge: 67,23 m Breite: 6,18 m Tiefgang: 4,74 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 1600 PS Leistung E-Motoren: 2 X 375 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 17,6 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 7,6 kn Verdrängung getaucht: 859,81 t Verdrängung aufgetaucht: 758,86 t Aktionsradius über Wasser 8550 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 80 sm bei 4 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 1 Hecktorpedorohr(e) mit 14 Torpedos; 1 X 88 mm S.K. C 35; 1 X 20 mm C 38, später 1 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U und 1 X 37 mm S.K. C 30U Besatzung: 44-57 Mann (vergrößerte Flak-Bedienungsmannschaft) Maximale Tauchtiefe: 300 m minimalste Schnelltauchzeit: 25- 30 s Boote: U-292 bis U-300, U-317 bis U-328, U-827 und U-828, U-929 bis U-932, U-995 bis U-1030, U-1063 bis U-1065, U-1103 bis U-1110, U-1163 bis U-1176, U-1280 bis U-1282, U1301 bis U-1308


Typ VII C 42
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Daten:
Baujahr: geplant 1944 Länge: 67,3 m Breite: 6,80 m Tiefgang: 5,0 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 1350 PS Leistung E-Motoren: 2 X 375 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 16,7 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 7,6 kn Verdrängung getaucht: 1050 t Verdrängung aufgetaucht: 999 t Aktionsradius über Wasser 10000 sm bei 12 kn Aktionsradius unter Wasser: 80 sm bei 4 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 1 Hecktorpedorohr(e) mit 14 Torpedos; 1 X 88 mm S.K. C 35; 1 X 20 mm C 38, später 1 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U und 1 X 37 mm S.K. C 30U Besatzung: 44-57 Mann (vergrößerte Flak-Bedienungsmannschaft) Maximale Tauchtiefe: >300 m minimalste Schnelltauchzeit: ?


Typ VII D
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Daten:
Baujahr: 1940-42 Länge: 76,9 m Breite: 6,38 m Tiefgang: 5,01 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 1600 PS Leistung E-Motoren: 2 X 375 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 16,7 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 7,3 kn Verdrängung getaucht: 1080 t Verdrängung aufgetaucht: 965 t Aktionsradius über Wasser 11200 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 69 sm bei 4 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 1 Hecktorpedorohr(e) mit 14 Torpedos; 5 Minenschächte mit je 3 Minen; 1 X 88 mm S.K. C 35; 1 X 20 mm C 38, später 1 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U und 1 X 37 mm S.K. C 30U Besatzung: 44-57 Mann (vergrößerte Flak-Bedienungsmannschaft) Maximale Tauchtiefe: 150 m minimalste Schnelltauchzeit: 30 s Boote: U-213 bis U-218


Typ VII E

Typ VII F
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Daten:Baujahr: 1941-43 Länge: 77,6 m Breite: 7,30 m Tiefgang: 4,91 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 1350 PS Leistung E-Motoren: 2 X 375 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 16,7 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 7,9 kn Verdrängung getaucht: 1181 t Verdrängung aufgetaucht: 1084 t Aktionsradius über Wasser 14700 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 130 sm bei 2 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 1 Hecktorpedorohr(e) mit 14 Torpedos; 1 X 88 mm S.K. C 35; 1 X 20 mm C 38, später 1 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U und 1 X 37 mm S.K. C 30U Besatzung: 46 Mann Maximale Tauchtiefe: 150 m minimalste Schnelltauchzeit: 35 s Boote: U-1059 bis U-1062

Typ VIII:

Nur Projekt

Gruß

tom :wink:
Zuletzt geändert von tom am 31.03.2007, 19:37, insgesamt 5-mal geändert.
Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Es erhebt sich nur die Frage, ob er immer nötig ist. Wehret den Anfängen!!!!!

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Beitrag von tom » 02.10.2003, 16:46

tom sagt:

:!:

Hier der dritte Teil: :idea:

Typ IX:

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Im direkten Vergleich zum Typ VII, der fast gleichaltrig war, besaß der Typ IX eine größere Wasserverdrängung, mehr Wohnraum und vor allem einen größeren Aktionsradius, da es für überseeische Operationen entwickelt worden war. Vom Entwurf her unterschieden sich die beiden Typen gänzlich. Anstelle der Einzelhülle mit Satteltanks beim Typ VII war ein echtes Zweihüllenboot entstanden. Der Grund hierfür lag hauptsächlich darin, eine bessere Seetüchtigkeit bei Überwasserfahrt zu erreichen. Außerdem wurde ein Teil des Brennstoffs im Raum zwischen den Hüllen verstaut. In dieser Doppelhülle befanden sich auch alle Tauchzellen. Wie bei allen deutschen U-Booten von 1942 an hatte der Turm selbst sehr begrenzte Ausmaße, um bei nächtlichen Überwasseroperationen so unauffällig wie möglich zu wirken.

Nur wenige Monate nach dem Prototyp für das IX A entworfen, war die Variante IX B mit diesem praktisch identisch, abgesehen von einer geringen Vergrößerung der Brennstoffmenge auf 165 t, die den maximalen Aktionsradius über Wasser um 2000 sm steigerte. U 64, das erste von insgesamt 14 Booten, wurde am 11.02.1939 in Dienst gestellt. Als letztes Boot wurde U 124 am 11.02.1941 in Dienst gestellt. Rein äußerlich unterschieden sich die U-Boote der Variante IX B von dem vorherigen Entwurf IX A lediglich in der Aufstellung des U-Boots-Geschützes, das nunmehr dichter am Turm stand.

Von der Variante C wurden 54 Einheiten zwischen März 1939 und Juli 1942 in Dienst gestellt. Im Grunde war der Unterschied zur vorhergehenden Version B des Typs IX eine weitere Steigerung des Brennstoffvorrats auf 207.51 t. Zur Unterbringung der Brennstoffzellen wurde vom Raum zwischen den Hüllen größerer Gebrauch gemacht. Die maximale Überwasserfahrstrecke vergrößerte sich um ca. 1300 Seemeilen.

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Der fast identische Nachfolger war die Version IX C 40. Von dieser Variante wurden von den 95 begonnenen Einheiten zwischen Juli 1942 und Mai 1944 nur 87 Boote in Dienst gestellt. Im Grunde war der Unterschied zur vorhergehenden Version des Typs IX eine weitere Steigerung des Brennstoffvorrats auf 214.22 t. Die maximale Überwasserfahrstrecke vergrößerte sich erneut. Die Lieferverträge für weitere 76 Einheiten wurden 1944 zugunsten der neuen Elektrounterseeboote vom Typ XXI annulliert, zu dessen Bau man alle Ressourcen der deutschen Schiffbauindustrie verfügbar gemacht hatte.
Diese Aufträge wurden am 10.07.1943 zur Deschimag Werft, Seebeck umgelegt:
U 1501 - U 1506
Folgende U-Boot Aufträge wurden am 06.11.1943 sistiert und am 22.07.1944 annulliert:
U 807 - U 812; U 892 - U 894; U 1245 - U 1250; U 1501 - U 1506; U 1513 - U 1515
Folgende Aufträge wurden am 10.07.1943 annulliert:
U 1507 - U 1512; U 1516 - U 1530
Folgende Aufträge wurden am 06.11.1943 annulliert:
U 813 - U 816; U 1251 - U 1262

1940 wurde zu Typ IX die neue D-Variante entworfen, ein größeres Boot mit beträchtliche gesteigerter Fahrstrecke und Geschwindigkeit. Die Variante IX D 1 bildeten zwei Einzelboote, die während des Baus zum Einsatz als Brennstoffversorger modifiziert wurden. Sie besaßen keine Torpedorohre, konnten aber zu ihrer eigenen Brennstoffmenge von 203 t zusätzlich 252 t Dieselöl mitführen. Anstelle der normalerweise in Unterseebooten verwendeten Motoren mit langsamerer Umdrehungszahl wurden schnelle Dieselmotoren vom Modell Daimler Benz MB 501 (ein für Torpedoboote verwendeter Motor) eingebaut. Obwohl diese Motoren (drei auf jeder Welle mit einer Gesamtleistung von 9000 PS) eine Höchstgeschwindigkeit über Wasser von etwa 20.8 Knoten lieferten, brachten sie hinsichtlich Zuverlässigkeit und Fahrstrecke nur armselige Ergebnisse. Ungefähr ein Jahr nach der Indienststellung ersetzte man sie durch normale U-Bootsmotoren von geringerer Leistung. Nachteil: Eine wesentliche Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit.
Die Boote der Version D 1 waren die einzigen des Typ IX, die nur mit 2 Sehrohren ausgestattet waren. Außerdem hatte diese Version außer der Flak keinerlei Überwasserbewaffnung.

Die Boote der Version IX D 2 waren ausgestattet mit leistungsstarken Motoren konventioneller Art, die eine Geschwindigkeit von 19,2 Knoten entwickeln konnten. Für Unternehmungen im Südatlantik und im Indischen Ozean, wofür man sie vom Entwurf her bestimmt hatte, war eine hohe Geschwindigkeit unerlässlich. Der Fahrbereich dieser Boote erreichte Rekordentfernungen, weitestgehend deshalb, weil neben den beiden normalen 2200 PS Dieselmotoren zusätzlich zwei Dieseldynamos von je 5500 PS eingebaut waren, um für die E-Motoren als Generatoren verwendet zu werden. Bei einer maximalen Brennstoffmenge von 441 t verliehen sie den Booten über Wasser eine Höchstfahrstrecke von 31500 Seemeilen bei 10 Knoten. Zahlreiche der für den Indischen Ozean bestimmten Boote der Variante D (Gruppe Monsun) waren mit dem kleinen, einsitzigen Schlepptraghubschrauber Focke-Achgelis FA 330 (Bachstelze) zur Aufklärung ausgerüstet.
Das erste Boot der Variante D 2, war das im Februar 1942 in Dienst gestellte U 178.

Das erste und einzige Boot der Variante D 42, war das am 27.03.1945 fertig gestellte U 883. Diese Variante unterschied sich vom vorhergehenden Typ nur in Kleinigkeiten. Die Lieferverträge für 78 weitere Einheiten, wurden zugunsten der Elektroboote vom Typ XXI annulliert.


Typ IX A
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Daten:
Baujahr: 1936-39 Länge: 76,5 m Breite: 6,51 m Tiefgang: 4,7 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 2200 PS Leistung E-Motoren: 2 X 500 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 18,2 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 7,7 kn Verdrängung getaucht: 1153 t Verdrängung aufgetaucht: 1032 t Aktionsradius über Wasser 10050 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 78 sm bei 4 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 2 Hecktorpedorohre mit 22 Torpedos; 1X 105 mm S.K. C 32; 1 X 20 mm C 30 Einzellafette, 1 X 37 mm S.K. C 30 Besatzung: 48-60 Mann (vergrößerte Flak-Bedienungsmannschaft) Maximale Tauchtiefe: 150 m minimalste Schnelltauchzeit: 35 s Boote: U-37 bis U-44


Typ IX B
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Daten:
Baujahr: 1937-40 Länge: 76,5 m Breite: 6,76 m Tiefgang: 4,7 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 2200 PS Leistung E-Motoren: 2 X 500 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 18,2 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 7,7 kn Verdrängung getaucht: 1178 t Verdrängung aufgetaucht: 1051 t Aktionsradius über Wasser 12000 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 63 sm bei 4 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 2 Hecktorpedorohre mit 22 Torpedos; 1X 105 mm S.K. C 32; 1 X 20 mm C 30 Einzellafette, 1 X 37 mm S.K. C 30 Besatzung: 48-60 Mann (vergrößerte Flak-Bedienungsmannschaft) Maximale Tauchtiefe: 150 m minimalste Schnelltauchzeit: 35 s Boote: U-64 und U-65, U-103 bis U-111, U-66 bis U-68 (umbenannt in U-122 bis U-124)


Typ IX C
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Daten:
Baujahr: 1939-42 Länge: 76,76 m Breite: 6,76 m Tiefgang: 4,67 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 2500 PS Leistung E-Motoren: 2 X 562 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 19,25 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 7,46kn Verdrängung getaucht: 1232 t Verdrängung aufgetaucht: 1032 t Aktionsradius über Wasser 13450 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 63 sm bei 4 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 2 Hecktorpedorohre mit 22 Torpedos; 1 X 105 mm S.K. C 32; 1 X 20 mm C 30 Einzellafette, 1 X 37 mm S.K. C 30 Besatzung: 48-60 Mann (vergrößerte Flak-Bedienungsmannschaft) Maximale Tauchtiefe: 150 m minimalste Schnelltauchzeit: 35 s Boote: U-122 bis U-124 (umbenannt in U-66 bis U-68), U-125 bis U-131, U-153 bis U-166, U-171 bis U-176, U-501 bis U-524


Typ IX C 40

Daten:
Baujahr: 1940-44 Länge: 76,5 m Breite: 6,86 m Tiefgang: 4,67 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 2500 PS Leistung E-Motoren: 2 X 562 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 19,25 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 7,46 kn Verdrängung getaucht: 1257 t Verdrängung aufgetaucht: 1144 t Aktionsradius über Wasser 11000 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 63 sm bei 4 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 2 Hecktorpedorohre mit 22 Torpedos; 1X 105 mm S.K. C 32; 1 X 20 mm C 30 Einzellafette, 1 X 37 mm S.K. C 30 Besatzung: 48-60 Mann (vergrößerte Flak-Bedienungsmannschaft) Maximale Tauchtiefe: 150 m minimalste Schnelltauchzeit: 35 s Boote: U-167bis U-170, U-525 bis U-550, U-801 bis U-806, U-841bis U-846, U-853bis U-858, U-865 bis U-870, U-877 bis U-881, U-889 bis U-891, U-1221 bis U-1238


Typ IX D1
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Daten:
Baujahr: 1940-42 Länge: 87,5 m Breite: 7,5 m Tiefgang: 5,35 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 2700 PS Leistung E-Motoren: 2 X 550 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 19,2 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 6,9 kn Verdrängung getaucht: 1804 t Verdrängung aufgetaucht: 1616 t Aktionsradius über Wasser 31500 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 57 sm bei 4 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 2 Hecktorpedorohre mit 22 Torpedos; 1 X 20 mm C 30, später 1 X 20 mm C 38 Zwilling auf Lafette LM 43 und 1 X 3,7 cm-Flak M 42 in Ubts.-L. C 39U Besatzung: 57 Mann Maximale Tauchtiefe: 150 m minimalste Schnelltauchzeit: 35 s Boote: U-180 und U-195

Typ IX D2
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Daten:
Baujahr: 1940-42 Länge: 76,5 m Breite: 6,86 m Tiefgang: 4,67 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 2500 PS Leistung E-Motoren: 2 X 562 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 19,25 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 7,46 kn Verdrängung getaucht: 1257 t Verdrängung aufgetaucht: 1144 t Aktionsradius über Wasser 12000 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 63 sm bei 4 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 2 Hecktorpedorohre mit 22 Torpedos; 1X 105 mm S.K. C 32; 1 X 20 mm C 38 und 1 X 3,7 cm-Flak M 42 in Ubts.-L. C 39U Besatzung: 57 Mann Maximale Tauchtiefe: 250 m minimalste Schnelltauchzeit: 35 s Boote: U-177 bis U-179, U-181 und U-182, U-196 bis U-200, U-847 bis U-852, U-859 bis U-864, U-871 bis U-876


Typ IX D42

Daten:
Baujahr: 1944 Länge: 87,5 m Breite: 7,5 m Tiefgang: 5,53 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 2700 PS Leistung E-Motoren: 2 X 550 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 19,2 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 6,9 kn Verdrängung getaucht: 1804 t Verdrängung aufgetaucht: 1616 t Aktionsradius über Wasser 31500 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 57 sm bei 4 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 2 Hecktorpedorohre mit 22 Torpedos; 1X 105 mm S.K. C 32; 1 X 20 mm C 38 und 1 X 3,7 cm-Flak M 42 in Ubts.-L. C 39U Besatzung: 57 Mann Maximale Tauchtiefe: 250 m minimalste Schnelltauchzeit: 35 s Boote: U-883



Typ X:

Zweihüllen-Hochseeboot. Minenleger für den Übersee-Einsatz, vom Typ I A und Typ IX A beeinflusst. Von 1943 an waren diese Boote mit einem Schnorchel ausgestattet. Die Minenwurfeinrichtung bestand aus 6 senkrechten Schächten (je 3 Minen) vorn und je 12 Schächten (je 2 Minen) seitlich mittschiffs. Der größte Teil der Reservetorpedos war im Raum zwischen dem Deck und dem Druckkörper verstaut. 1943 wurde das U-Bootsdeckgeschütz entfernt und die Flakbewaffnung um zwei weitere 2 cm Geschütze verstärkt. Oft wurden diese Boote als Versorger eingesetzt. Bis aus U 219, das von den Japanern übernommen wurde und in I 505 umbenannt wurde, und U 234, das bei der Kapitulation den Alliierten übergeben wurde, gingen alle Boote während ihrer Einsätze verloren.

Typ X A
Daten:
Baujahr: Projekt 1940 Länge: 103 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 14 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 5,6 kn Verdrängung aufgetaucht: 2500 t Bewaffnung: 4 Bugtorpedorohre; 1X 105 mm S.K. C 32; 2 X 20 mm C 30 Einzellafetten


Typ X B
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Daten:
Baujahr: 1939-44 Länge: 89,8 m Breite: 9,2 m Tiefgang: 4,71 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 2100 PS Leistung E-Motoren: 2 X 550 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 16,4 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 7 kn Verdrängung getaucht: 2177 t Verdrängung aufgetaucht: 1763 t Aktionsradius über Wasser 18450 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 93 sm bei 4 kn Bewaffnung: 2 Hecktorpedorohre mit 15 Torpedos; bis 66 Minen; 1X 105 mm S.K. C 32; 2 X 20 mm C 30 Einzellafetten, später 2 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U und 1 X 37 mm M42 Besatzung: 52 Mann Maximale Tauchtiefe: 150 m minimalste Schnelltauchzeit: 35 s Boote: U-116 bis U-119, U-219 und U-220, U-233 und U-234


Typ XI:

1937 begann die Entwicklung einer Klasse von großen U-Kreuzern, die 2 127-mm-Zwillingstürme sowie einen Hangar für eine demontierte Ar 231 besaßen. Mit beginn des Polenfeldzuges wurden die vier begonnenen Boote annulliert und abgebrochen.

Daten:
Baujahr: 1939 Besatzung: 110 Mann Bewaffnung: 2 X 127 mm Zwillingstürme; 1 X Ar 231; 4 Bug- 2 Hecktorpedorohre


Typ XII:

Der Typ XII war geplant als großes Hochsee-U-Boot mit hoher Geschwindigkeit und hoher Reichweite. Der Bau von 9 Booten war geplant, wurde aber zu Gunsten des Typs XXI annulliert.

Typ XII:

Daten:
Baujahr: Projekt 1941 Länge: 92,4 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 22 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 10 kn Verdrängung aufgetaucht: 2041 t Bewaffnung: 4 Bugtorpedorohre; 1X 105 mm S.K. C 32; 2 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U


Typ XIII:

Parallel zum Typ XII wurde ein neues kleines Küstenboot geplant. Das Projekt wurde eingestellt.

Typ XIII:

Daten:
Baujahr: Projekt 1942 Länge: ? m Höchstgeschwindigkeit Diesel: ? kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: ? kn Verdrängung aufgetaucht: ca. 400 t Bewaffnung: 4 Bugtorpedorohre; 1 X 88 mm S.K. C 35; 2 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U


Typ XIV :

Im ersten Kriegsjahr - noch bevor sich die Zugewinnung westfranzösischer Atlantikhäfen als zukünftige Ausgangsbasen deutscher U-Boote absehen ließ forderte der B.d.U., Admiral Dönitz, drei Nachschub-U-Boote mit Kraftstoff- und Proviantabgabevorräten, um die Seeausdauer der zu dieser Zeit noch wenigen in ihren Operationsgebieten stehenden Frontboote zu erweitern. Dieser Forderung trug das Konstruktionsamt durch den 1939/40 erarbeiteten Amtsentwurf für den Typ XIV Rechnung. Entwickelt wurde dieser aus dem Typ IX D, der sozusagen auf die Länge eines Typ VII C-Bootes »gestaucht« wurde. Dadurch wurde eine Veränderung vor allem des Längen/Breiten-Verhältnisses bewirkt: Indem die Länge um rund 20 m reduziert wurde, wuchs die Breite um 2,60 m an, dadurch wiederum wuchs die Seitenhöhe von rund 6 auf gut 7,70 m an.
Diese Boote waren wie jene des IX D-Typs in Zweihüllenweise gebaut, hatten zehn Abteilungen und ihr Druckkörper war aus 21,5 mm dicken Blechen (bisher: 18,5 mm) zusammengefügt. Dies ließ eine Vergrößerung der Tauchtiefe auf 120/240 m zu, was dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis dieser sonst unbewaffneten Boote zugute kam. Den Antrieb erhielten sie von jeweils zwei Dieselmotoren und E-Maschinen, womit sie über Wasser auf etwas über 14 kn Geschwindigkeit kamen. Eine Torpedowaffe hatten sie mit Rücksichtnahme auf eine optimale Ladefähigkeit und dem für die Erzielung einer großen Fahrstrecke benötigten Kraftstoffvorrat nicht erhalten. 1943 wurden alle Boote mit einem Schnorchel ausgerüstet und die Flakbewaffnung modifiziert. Die Boote wurden hauptsächlich zu Fernunternehmungen im Atlantik eingesetzt. Diese Boote waren aufgrund ihrer Größe sehr schwerfällig. Also war auch die Tauchzeit durch die Größe beeinflusst.
Die Abgabevorräte bestanden aus 432 t Kraftstoff und 4 Torpedos; letztere befanden sich in druckfesten Behältern vor dem Turm (drei an der Steuerbord-, einer an der Backbordseite). Funktionsbezogen wurden diese Boote als »Milchkühe« bezeichnet. Die Inbaugabe erfolgte 1940, die Aufträge umfassten ursprünglich 24 Einheiten; abgeliefert und in Dienst gestellt wurden davon zehn. Drei weitere sind 1943 begonnen und bis zu 75% fertig im Kriegsjahr 1944 dem Baustopp verfallen und bald darauf abgebrochen worden. Alle übrigen wurden sistiert.
Die Verluste der Typ XIV-Boote betrugen 100%, d. h. alle zehn Boote fielen dem Gegner zum Opfer, vorwiegend durch Luftangriffe - Aufgrund der langsamen Tauchzeit. Die Hälfte ihrer Besatzungen fand dabei den Tod.

1943 begannen die Planungen für eine überarbeitete Version B, die jedoch eingestellt wurden.


Typ XIV (A)
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Daten:
Baujahr: 1939-43 Länge: 67,1 m Breite: 9,35 m Tiefgang: 6,51 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 1400 PS Leistung E-Motoren: 2 X 375 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 14,4 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 6,2 kn Verdrängung getaucht: 1932 t Verdrängung aufgetaucht: 1688 t Aktionsradius über Wasser: 12350 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 55 sm bei 4 kn Bewaffnung: 4 Torpedos aus Fracht; 1 X 20 mm C 30 Einzellafette, , 2 X 37 mm S.K. C 30U, später 2 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U und 1 X 37 mm S.K. C 30U Besatzung: 53 Mann Maximale Tauchtiefe: 150 m minimalste Schnelltauchzeit: > 40 s Boote: U-459 bis U-464, U-487 bis U-490


Typ XIV B
Daten:
Baujahr: Projekt 1942 Länge: 70,9 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: ? kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: ? kn Verdrängung aufgetaucht: 1895 t Bewaffnung: ?


Typ XV:

Zeitgleich mit den Planungen für die Typen XII und XIII begannen Überlegungen, ein großes Werkstatt- und Versorgungsboot zu bauen. Die Erfahrungen mit dem Typ XIV führten zur Einstellung des Projekts.

Typ XV
Daten:
Baujahr: Projekt 1942 Länge: ? m Höchstgeschwindigkeit Diesel: ? kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: ? kn Verdrängung aufgetaucht: 2500 t Bewaffnung: ?


Typ XVI:

Über den Typ XV hinaus wollte man auch riesige Werkstatt-U-Boote bauen, die auf See auch schwierigere Reparaturen und Überholungen durchführen sollten. Wie beim Typ XV wurde das Projekt eingestellt.

Typ XVI
Daten:
Baujahr: Projekt 1942 Länge: ? m Höchstgeschwindigkeit Diesel: ? kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: ? kn Verdrängung aufgetaucht: 5000 t Bewaffnung: ?


Typ XVII:
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1942 wurde zur Ablösung der Typ II U-Boote aus dem abgebrochenen Projekt XIII ein neuer Typ Küsten-U-Boot mit Walter-Antrieb entwickelt. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die E-Motoren gelegt. So kam ein Boot zustande, dessen Unterwassergeschwindigkeit größer war, als die Überwassergeschwindigkeit. Die Erfahrungen aus den Vorstudien für die Elektroboote wurde eingearbeitet.
Die ersten Boote dienten der Erprobung des Walter-Antriebs zum Antrieb der E-Motoren
1943 begann der Bau einiger Boote der Ausführung B.
Verschiedene Modifikationen führten schnell zur Weiterentwicklung über die E- zur G-Ausführung Auch von diesem Typ wurden einige Boote begonnen.
1943 wurde schließlich ein Boot gebaut, dass zur Erprobung eines Kreislaufmotors eingesetzt.
1944 endete die Geschichte des Typ XVII mit der Annullierung der begonnenen Boote zugunsten des Elektrobootes Typ XXIII.


Typ XVII A
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WA 201 mit Walter-Turbine
Daten:

Baujahr: 1943 Länge: 35,5 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 9 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 5 kn; 24-25 kn mit Walter-Antrieb Verdrängung getaucht: 373 t Aktionsradius über Wasser: 2910 sm bei 8,5 kn Aktionsradius unter Wasser: 50 sm bei 2 kn; 127 kn bei 20 kn mit Walter-Antrieb Bewaffnung: 2 Bugtorpedorohre mit 4 Torpedos; 2 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U Boote: U-792 und U-793

WK 202 mit Walter-Kolbenmotor
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Daten:

Baujahr: 1943 Länge: 36,6 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 9 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 5 kn; 24-25 kn mit Walter-Antrieb Verdrängung getaucht: 312 t Aktionsradius über Wasser: 1840 sm bei 9 kn Aktionsradius unter Wasser: 76 sm bei 2 kn; 117 kn bei 20 kn mit Walter-Antrieb Bewaffnung: 2 Bugtorpedorohre mit 4 Torpedos; 2 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U Boote: U-794 und U-795


Typ XVII B
Daten:
Baujahr: begonnen 1942 Länge: 41,5 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 8,5 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 21,5 kn Verdrängung aufgetaucht: 312 t Aktionsradius über Wasser: 3000 sm bei 8 kn Aktionsradius unter Wasser: 150 sm bei 20 kn Bewaffnung: 2 Bugtorpedorohre mit 4 Torpedos; 2 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U Boote: U-1405 bis U-1407


Typ XVII E
Daten:
Baujahr: Projekt 1942 Länge: 41,5 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 11,5 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 14,5 kn Verdrängung aufgetaucht: 340 t Aktionsradius über Wasser: 6000 sm bei 8 kn Aktionsradius unter Wasser: 225 sm bei 4 kn Bewaffnung: 2 Bugtorpedorohre mit 4 Torpedos; 2 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U


Typ XVII G
Daten:
Baujahr: begonnen 1943 Länge: 39,5 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 8,5 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 21,5 kn Verdrängung aufgetaucht: 314 t Aktionsradius über Wasser: 3000 sm bei 8 kn Aktionsradius unter Wasser: 114 sm bei 20 kn Bewaffnung: 2 Bugtorpedorohre mit 4 Torpedos; 2 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U


Typ XVII K
Daten:
Baujahr: 1943 Länge: 40,7 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 14 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 16,2 kn Verdrängung aufgetaucht: 301 t Aktionsradius über Wasser: 2400 sm bei 12 kn Aktionsradius unter Wasser: 120 sm bei 16 kn Bewaffnung: keine Boote: U-798


Typ XVIII:

Parallel zum Typ XVII wurde ein Hochseeboot projektiert, das den Typ VII ablösen sollte. Auch bei diesem Typ war die Unterwassergeschwindigkeit größer als die Überwassergeschwindigkeit. Zwei Boote wurden begonnen, bevor auch dieses Projekt zugunsten der Elektroboote eingestellt wurde.

Typ XVIII
Daten:
Baujahr: 1943 Länge: 71,5 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 18,5 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 24 kn Verdrängung aufgetaucht: 1485 t Aktionsradius über Wasser: 5200 sm bei 12 kn Aktionsradius unter Wasser: 250 sm bei 20 kn Bewaffnung: 6 Bugtorpedorohre mit 23 Torpedos; 2 X 20 mm C 38 Zwilling auf LM 44 U und 1 X 37 mm S.K. C 30U


Typ XIX:

Projekt eines U-Transporters

Typ XIX
Daten:
Baujahr: Projekt 1942 Länge: ? m Höchstgeschwindigkeit Diesel: ? kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: ? kn Verdrängung aufgetaucht: 2000 t Bewaffnung: ?


Typ XX:

1941 begann die Planung für eine Klasse von Transport-U-Booten, um Truppen in Übersee (Afrika) weniger gefährdet durch feindliche Streitkräfte versorgen zu können. Einige Boote wurden begonnen, aber 1943 annulliert.
Ein Modell B mit verbessertem Antrieb wurde projektiert, aber nicht gebaut.


Typ XX (A)
Daten:
Baujahr: 1943 Länge: 77,1 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: ? kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: ?kn Verdrängung aufgetaucht: 2708 t Aktionsradius über Wasser: ? Aktionsradius unter Wasser: 88 sm bei 4 kn Bewaffnung: ?


Typ XX B
Daten:
Baujahr: Projekt 1943 Länge: ? m Höchstgeschwindigkeit Diesel: ? kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: ? kn Verdrängung aufgetaucht: 2708 t Aktionsradius unter Wasser: 88 sm bei 4 kn Bewaffnung: ?


Typ XXI:
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Zweihüllen-Hochseeboot mit hoher Unterwassergeschwindigkeit. Admiral Dönitz billigte den Entwurf am 13.06.1943 und ein Bauprogramm von über 200 Booten wurde in Auftrag gegeben. Zu späteren Zeiten sollten es über 1300 U-Boote werden. In Dienst gestellt wurden insgesamt 119 U-Boote des Typs XXI.
Das erste XXI-Boot U 2501, kam am 17.06.1944 in Dienst. Durch das Vorfertigen ganzer Sektionen wurde diese Baubeschleunigung erreicht. Sein interessantestes Merkmal war die hohe Unterwassergeschwindigkeit, die beträchtlich höher lag als die jedes anderen damals im Dienst befindlichen konventionellen Bootes. Durch die Stromlinienform des Rumpfes und die gesteigerte Energieleistung der elektrischen Antriebsanlage kam die Geschwindigkeit zustande. Eine Zweihüllen-Struktur wurde eingeführt, gebildet aus zwei übereinander gefügten Zylindern, verbunden durch eine leichte Außenbeplattung, um die Stromlinienform zu gewährleisten. Die Druckkörper bestanden aus 28 mm starken Flussstahlplatten, deren Stärke um die Lücken herum auf 37 mm stieg. Um die Verfertigung zu vereinfachen, befanden sich die Spanten an der Außenseite des Druckkörpers. Diese waren außerdem besonders zahlreich und stark. Vom Durchmesser her war die obere Hülle die größere der beiden und enthielt die Wohn-, Maschinen- und Torpedoräume. Die Akkumulatoren sowie einige Brennstoff- und die Trimmzellen befanden sich in der unteren Hülle. Die Tauchzellen lagen im Raum zwischen der Außenhülle und den beiden Druckkörpern. Der Kommandoturm war vom "geschlossenen Typ" (um den Strömungswiderstand auf ein Minimum zu reduzieren) und besaß zwei versenkbare 3 cm Zwillingslafetten an beiden Enden des Turmes. Speziell entworfen wurden große Schwanzflächen, um die Manövrierbarkeit und Stabilität zu verleihen und außerdem um den Strömungswiderstand zu verringern. Anders als bei den vorhergehenden deutschen Booten lagen die Bugtiefenruder direkt unterhalb des Hauptdecks und konnten durch ein Schwenksystem auf einer vertikalen Achse eingezogen werden. Diese besondere Rumpfform zusammen mit der Heckgestaltung verliehen dem Boot eine Schubleistung, die dicht am Wert von 0.65 lag (Zum Vergleich: 0.45 bei konventionellen Zweischraubenbooten).

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In Längsrichtung war der Rumpf in acht Sektionen unterteilt. Jede dieser Sektionen wurde komplett mit der gesamten Ausrüstung und elektrischen Verkabelung in einem anderen Produktionszentrum gebaut. Die einzelnen Sektionen wurden dann auf dem Straßen- oder Binnenschifffahrtsweg zu den Montagewerften gebracht, wo das Boot schnell zusammengefügt und fertig gestellt wurde.
Da die Walter-Turbine und der Diesel mit geschlossenem Kreislauf 1943 noch nicht einsatzfähig waren, benutzten die Deutschen für den Typ XXI eine Kombination aus normalen Diesel- und Elektromotoren, wobei die Höchstleistung der Elektromotoren die der Dieselmotoren überstieg.
Die Anzahl und die Energieleistung der neuen superleichten, leistungsstarken Batterien war besonders hoch. Zusätzlich zu den Hauptelektromotoren hatte man einen 226 PS Elektromotor speziell für die Schleichfahrt eingebaut. Die Unterwasserantriebsanlage verlieh dem Boot eine Spitzengeschwindigkeit von 15.60 Knoten für eine Stunde Fahrtzeit, oder sie ermöglichte es ihm, mehr als drei Tage lang mit 4 Knoten zu laufen, ohne die Batterien aufzuladen oder das Boot durchlüften zu müssen, da es mit einer Lufterneuerungs- und Klimaanlage ausgestattet war. Ein paar Stunden Schnorchelfahrt befähigten das Boot, wieder für eine weitere ausgedehnte Zeitspanne, die Unterwasserfahrt fortzusetzen. Dies ermöglichte den Typ XXI-Booten Unternehmungen von mehr als fünfmonatiger Dauer mit fast ausschließlicher Unterwasserfahrt durchzuführen. (Hierfür waren sie auch entworfen worden.) Mit einer Brennstoffmenge von 240.50 t überstieg bei Marschfahrt der maximale Fahrbereich über Wasser 15.000 Seemeilen. Die Innengestaltung lieferte so viel Bequemlichkeit wie möglich, denn zum ersten Mal war der Torpedoraum ausschließlich zum Abschießen der Torpedos bestimmt.
Die elektronische und akustische Ausrüstung war bemerkenswert. Der Typ XXI besaß Radar, dessen versenkbare Antenne im Kommandoturm untergebracht war, zwei Sehrohre, eine akustische Entfernungsmessanlage und einen Teleskopschnorchel. Der Schnorchelkopf, umhüllt mit synthetischen Gummi (Buna), um die ausgesandten Suchimpulse zu absorbieren, war mit einem Kurzwellen-Radarortungs (Funkmess-Beobachtungs-)gerät ausgestattet. Sonar und ein äußerst empfindliches Unterwasserhorchgerät, bestehend aus 48 Mikrofonen, waren in Kreisform am Bug unterhalb der Torpedorohre angebracht. Eine schäumende Substanz ("Pillenwerfer") konnte durch zwei Verrichtungen in das umgebende Wasser ausgestoßen werden, um im feindlichen Sonar falsche Echos zu erzeugen.
Die Unterwasserbewaffnung bestand aus sechs Bugrohren, drei auf jeder Seite, mit 23 Torpedos, alle im geräumigen Torpedoraum im Innern des Druckkörpers gelagert. Als Alternative konnte eine unterschiedliche Anzahl Minen (durch die Torpedorohre auszustoßen) mitgeführt werden. Die Überwasserbewaffnung war auf vier 3 cm Geschütze verringert worden. Da dieses neue Modell nur in ungenügenden Zahlen zur Verfügung standen wurden viele Boote mit 2 cm Geschützen ausgestattet.
1944 wurden zwei Varianten des Typs XXI entworfen. Vom Grundtyp sollten sich die Varianten XXI B und XXI C hauptsächlich in der Zahl und Anordnung der Unterwasserbewaffung unterscheiden. Der Typ XXI B sollte weitere sechs im Bug gelegene Rohre erhalten, drei auf jeder Seite, die jedoch im Winkel von 10° zur Mittelachse des Bootes achteraus schießen sollten. Bei der Variante XXI C mit einer geplanten Länge über alles von 83 m sollte es 18 Torpedorohre geben: sechs Bugrohre zum Vorausschuss und zwölf in zwei Gruppen zu je drei Rohren auf jeder Seite, die wie bei der Variante XXI B achteraus schießen sollten. Die Entwürfe weiterer Varianten (XXI D, XXI E und XXI T) wurden studiert, kamen aber nie zur näheren Ausführung.
Von Booten des Typs XXI ausgeführte Angriffe verliefen in völlig anderer Weise als die konventioneller Boote. Nach optischer Sichtung eines Zieles bzw. dessen Ortung durch Radar oder Unterwasserhorchgerät lief das Boot getaucht und mit hoher Geschwindigkeit auf Kollisionskurs, bis das Zielgebiet erreicht war. Ohne Benutzung des Sehrohrs konnten Entfernung und Peilung des Zieles mit einem hohen Grad an Genauigkeit durch Sonar und Unterwasserhorchgerät bestimmt und die Schussunterlagen in einem Feuerleitgerät berechnet werden. Ein Entkommen war mit hoher Geschwindigkeit in Tauchfahrt möglich, da das feindliche Sonar bei Geschwindigkeiten über 12-13 Knoten unwirksam wurde.
Doch diese außergewöhnlichen Boote waren nicht völlig fehlerfrei. Das Minimum an Strömungswiderstand unter Wasser war beim Entwerfen auf Kosten der Seetüchtigkeit über Wasser erreicht worden. Nichtsdestoweniger handelte es sich um den besten Typ eines einsatzfähigen Bootes, der während des Zweiten Weltkrieges gebaut worden war.
Zwischen dem 27.06.1944 und dem Ende des Krieges in Europa wurden 119 Boote vom Typ XXI in Dienst gestellt. Weitere befanden sich im Mai 1945 in fortgeschrittenen Stadien der Fertigung und viele waren im Montagestadium durch Luftangriffe zerstört worden. Das riesige Bauprogramm, das mit einer Geschwindigkeit von einem Boot pro 2-3 Tage mehr als 1300 Boote hervorgebracht hätte, war zum Nachteil der übrigen Typen begonnen worden, deren Weiterbau 1944 annulliert worden war. Obwohl schnell und in großen Stückzahlen gebaut, waren die neuen Boote nicht mehr imstande, eine wirksame Rolle im Kriege zu spielen. Die notwendigerweise lange dauernde Ausbildung verlangsamte ihre Indienststellung . Im Mai 1945 wurden den Alliierten nur 13 U-Boote des Typs XXI übergeben. 88 Boote waren von ihren eigenen Besatzungen vernichtet worden. Sechs waren durch Luftangriffe an der Wasseroberfläche sowie drei durch Minen verloren gegangen. Luftangriffe auf die Häfen forderten weitere 25 U-Boote.
Die Alliierten gliederten die erbeuteten Typ XXI Boote in ihre Marinen ein und führten mit ihnen nach dem Kriege Erprobungen und Tests durch. U 2518 zum Beispiel diente bis 1958 als "Roland Morillot" in der französischen Marine. 1957 wurde U 2540 gehoben und gehörte von 1960 - 1971 als "U Wilhelm Bauer" zur deutschen Bundesmarine.
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U "Wilhelm Bauer" in Bremerhaven

Folgende U-Boote des Typs XXI wurden in Auftrag gegeben aber der Bau bzw. die Montage wurde nicht mehr begonnen:
U 2547; U 2549 - U 2550; U 2553 - U 3000; U 3042 - U 3043; U 3047 - U 3063; U 3531 - U 4000;


Typ XXI A
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Daten:
Baujahr: 1943-45 Länge: 76,7 m Breite: 8 m Tiefgang: 6,86 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 2000 PS Leistung E-Motoren: 2 X 2500 PS + 226 PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 15,5 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 17,5 kn Verdrängung getaucht: 1833 t Verdrängung aufgetaucht: 1610 t Aktionsradius über Wasser: 14000 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 420 sm bei 4 kn; mit Schnorchel 15500 sm bei 6 kn Bewaffnung: 6- Bugtorpedorohre mit 23 Torpedos oder 17 Torpedos + 12 Minen; 2 x 2cm Zwillings-Drehkranzlafetten (Geplant war 3cm-Flak M 44 ) Besatzung: 57 Mann Maximale Tauchtiefe: 350 m minimalste Schnelltauchzeit: 18 s Boote: U-2501 bis U-2546, U-2548, U-255und U-2552, U-3001 bis U-3041, U-3044 bis U-3046, U-3501 bis U-3530


Typ XXI B
Daten:
Baujahr: Projekt 1944 Länge: 76,7 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 15 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: ?kn Verdrängung aufgetaucht: 1621 t Aktionsradius über Wasser: ? Aktionsradius unter Wasser: ? Bewaffnung: 6 Bug-, 6 Seitentorpedorohre; 2 x 2cm Zwillings-Drehkranzlafetten (Geplant war 3cm-Flak M 44 )


Typ XXI C
Daten:
Baujahr: Projekt 1944 Länge: 83 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 14 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: ?kn Verdrängung aufgetaucht: ? Aktionsradius über Wasser: ? Aktionsradius unter Wasser: 88 sm bei 4 kn Bewaffnung: 6 Bug-, 12 Seitentorpedorohre; 2 x 2cm Zwillings-Drehkranzlafetten (Geplant war 3cm-Flak M 44 )


Typ XXI D
Daten:
Baujahr: Treiböl-Versorger-Projekt 1944 Länge: 83 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 15,3 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 15,5 kn Verdrängung aufgetaucht: 1949 t Aktionsradius über Wasser: 11300 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 155 sm bei 6 kn Bewaffnung: 2 Bugtorpedorohre mit 2 Torpedos; 2 x 2cm Zwillings-Drehkranzlafetten (Geplant war 3cm-Flak M 44 )


Typ XXI E
Daten:
Baujahr: Transportboot-Projekt 1944 Länge: 78 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 14 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 10,5 kn Verdrängung aufgetaucht: 2809 t Aktionsradius über Wasser: 20000 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 75 sm bei 6 kn Bewaffnung: 2 Bugtorpedorohre mit 2 Torpedos; 2 x 2cm Zwillings-Drehkranzlafetten (Geplant war 3cm-Flak M 44 )


Typ XXI T
Daten:
Baujahr: Transportboot--Projekt 1944 Länge: 76,7 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 15,5 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 14,5 kn Verdrängung aufgetaucht: ca. 1621 t Aktionsradius über Wasser: 20000 sm bei 8 kn Aktionsradius unter Wasser: 135 sm bei 6 kn Bewaffnung: 2 Bugtorpedorohre mit 2 Torpedos; 2 x 2cm Zwillings-Drehkranzlafetten (Geplant war 3cm-Flak M 44 )


Typ XXII:

Einhüllen Küstenboot mit hoher Unterwassergeschwindigkeit, entworfen, um denselben Anforderungen wie der Typ XXI zu entsprechen. Der erste Entwurf forderte eine ähnliche Leistung wie der Typ XXI, aber mit Küstencharakter. Dieser Typ wurde jedoch nie gebaut, denn durch ein geringfügig größeres U-Boot mit verbesserter Leistung, bezeichnet als Typ XXIII, war er schnell überholt.

Typ XXII

Daten:
Baujahr: 1944 Länge: 27,1 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 7 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 20,1 kn Verdrängung aufgetaucht: 155 t Aktionsradius über Wasser: 1550 sm bei 6,6 kn Aktionsradius unter Wasser: 96 sm bei 20 kn Bewaffnung: 2 Bug- und 1 Hecktorpedorohr(e)


Typ XXIII:
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Wie bei Typ XXI bestand der Rumpf aus zwei übereinander liegenden Drückkörpern, aber mit Ausnahme der Hecksektion fehlte ihm die äußere Verkleidung. Der obere Druckkörper, vom Durchmesser her der größere von beiden, enthielt die Wohnräume, die Motoren und die Torpedorohre. Der Untere die Akkumulatoren, einige Brennstoffzellen sowie die Tauchzellen. Der Rumpf hatte Stromlinienform und war aus vier Einzelsektionen zusammengesetzt.
Angetrieben wurde das Boot durch eine Einzelschraube, es besaß keine Verkleidung und der Kommandoturm war klein und stromlinienförmig. Die vorderen und achteren Steuerungsflächen ergänzten Stabilisierungsflossen, und die achteren Tiefenruder sowie das Steuerruder waren zusammen mit der Schraube von 1.78 m Durchmesser besonders entwickelt worden, um eine hohe Gesamtantriebsleistung bei Tauchfahrt zu erzeugen. Die Batterien besaßen eine besonders hohe Leistungsfähigkeit. Zusammen mit einem 580 PS Elektromotor ermöglichten sie dem Boot, unter Wasser eine Höchstgeschwindigkeit von 12.50 Knoten länger als eine Stunde und eine Marschgeschwindigkeit von 4 Knoten fast zwei Tage lang durchzuhalten. Zusätzlich war ein Elektromotor für Schleichfahrt eingebaut. Mit einer maximalen Brennstoffmenge von 20.76 t erreichte er einen Fahrbereich von 4450 sm bei 6 kn.
Der Typ XXIII war mit einem Teleskopschnorchel, aber nur mit einem Sehrohr ausgerüstet. Wenn dieser Typ auch mit weniger akustischen Einrichtungen ausgestattet war als der Typ XXI, so war doch ein Feuerleitgerät eingebaut, das die Torpedoabschussdaten aus den Ablesungen des Unterwasserhorchgerätes errechnen konnte.
Die Bewaffnung bestand lediglich aus zwei Bugtorpedorohren und infolge des begrenzten Raumes wurden keine Reservetorpedos mitgeführt. Die Seeeigenschaften an der Wasseroberfläche waren mäßig, aber insgesamt musste der Typ XXIII als ein sehr gelungenes Boot bezeichnet werden.
Das erste Boot vom Typ XXIII, U 2321, lief am 17.04.1944 in Hamburg vom Stapel und wurde am 12.06.1944 in Dienst gestellt. Mit der Montage von 83 U-Booten war begonnen worden und bis zum Ende des Krieges hatte man 62 von diesen in Dienst gestellt. Sechs Boote (U 4713 - U 4718) standen kurz vor der Endmontage und weitere sechs (U 2372 - U 2377) hätten in Toulon zusammengesetzt werden sollen, aber die Sektionen waren während des Rückzuges aus Südfrankreich im Jahr vorher verloren gegangen. Von den 280 Booten des Bauprogramms waren nur 95 begonnen worden. Mehrere Serien sollten auf italienischen Werften bzw. auf Werften an der Donau in die Endmontage gehen und im Tyrrhenischen Meer und in der Adria bzw. im Schwarzen Meer eingesetzt werden.
Anders als der Typ XXI nahmen Boote vom Typ XXIII in den letzten Kriegsmonaten noch an Kampfhandlungen teil. Im Verlaufe von zehn Unternehmungen vom März 1945 bis Mai 1945 versenkten sie sechs Handelsschiffe ohne eigene Verluste. Der letzte erfolgreiche Angriff eines deutschen Unterseebootes ereignete sich um 23:00 Uhr am 07.05.1945 vor der Küste Schottlands, als U 2336 (unter Kapitänleutnant Emil Klusmeier) die britischen Handelsschiffe "Avondale Park" (2.878 BRT) und "Sneland" (1.791 BRT) mit je einem einzigen Torpedo versenkte. U 2336 kehrte unversehrt zum Stützpunkt zurück und wurde später an die Briten ausgeliefert.
Zwei Boote vom Typ XXIII wurden in See durch Luftangriffe versenkt. Viele weitere U-Boote fielen Bomben, Minen und verschiedenen anderen Ursachen zum Opfer. Die Mehrzahl der Boote versenkte sich selbst oder wurde den Alliierten übergeben, die mehrere von ihnen zu Erprobungen in ihre eigenen Marinen eingliederten. 1956 wurden U 2365 und U 2367 gehoben und mehrere Jahre lang unter den Nahmen "U Hai" und "U Hecht" in der deutsche Bundesmarine verwendet.
Folgende U-Boote wurden zwar in Auftrag gegeben, jedoch wurde nicht mehr mit dem Bau begonnen:
U 2378 - U 2400 (in Toulon); U 2401 - U 2430 (in Ansaldo, Genua); U 2431 - U 2445 (in C. R.D.A., Monfalcone); U 2446 - U 2460 (auf Marinewerft Nikolajew, Schiffswerft Linz); U 2461 - U 2500; U 4719 - U 4891 (bei Krupp Germaniawerft, Kiel); U 4892 - U 5000


Typ XXIII
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Daten:
Baujahr: 1943-45 Länge: 34,68 m Breite: 4 m Tiefgang: 3,66 m Leistung Dieselmotoren: 2 X 576 PS Leistung E-Motoren: 2 X 260 PS + 35PS Höchstgeschwindigkeit Diesel: 10 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 10,75 kn Verdrängung getaucht: 258,09 t Verdrängung aufgetaucht: 233,86 t Aktionsradius über Wasser: 4450 sm bei 6 kn Aktionsradius unter Wasser: 110 sm bei 6 kn; mit Schnorchel 3100 sm bei 6 kn Bewaffnung: 2 Bugtorpedorohre mit 2 Torpedos Besatzung: 14 Mann Maximale Tauchtiefe: 160 m minimalste Schnelltauchzeit: 9 s Boote: U-2321 bis U-2377, U-4001 bis U-4120, U-4701 bis U-4718


Auf Grundlage der Elektroboote wurde eine ganze Anzahl an Typen projektiert. Die meisten steckten 1945 in der Studienphase. Das Kriegsende beendete die Projekte.


Typ XXIV:

Hochseeboot und Treibölversorger auf Typ XXI-Basis

Typ XXIV A
Daten:
Baujahr: Hochseeboot-Projekt 1945 Länge: ? Höchstgeschwindigkeit Diesel: 14 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 21 kn Verdrängung aufgetaucht: 1800 t Aktionsradius über Wasser: 15000 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: ? Bewaffnung: 6 Bug-, 8 Seitentorpedorohre


Typ XXIV B
Daten:
Baujahr: Treiböl-Versorger-Projekt 1945 Länge: 76,7 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: ? Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: ? Verdrängung aufgetaucht: 1621 t Aktionsradius über Wasser: ? Aktionsradius unter Wasser: ? Bewaffnung: 2 Bugtorpedorohre mit 2 Torpedos


Typ XXV:

Küstenboot
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 28 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: ? Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 9 kn Verdrängung aufgetaucht: 160 t Aktionsradius über Wasser: 400 sm bei 6 kn Aktionsradius unter Wasser: ? Bewaffnung: 2 Bugtorpedorohre mit 2 Torpedos


Typ XXVI:

Klasse von Hochseebooten, ein Boot Typ XXVI W wurde 1945 zu Testzwecken begonnen.

Typ XXVI A
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 58,8 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 15,5 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 22,5 kn Verdrängung aufgetaucht: 950 t Aktionsradius über Wasser: ? Aktionsradius unter Wasser: ? Bewaffnung: 6 Bug-, 6 Seitentorpedorohre


Typ XXVI B
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Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 63 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 14,5 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren mit Walter-Antrieb: 21,5 kn Verdrängung aufgetaucht: 1050 t Aktionsradius über Wasser: 8000 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 160 sm mit 4 kn (E-Maschine), 130 sm bei 21 kn (Walter-Antrieb) Bewaffnung: 6 Bug-, 6 Seitentorpedorohre


Typ XXVI W
Daten:
Baujahr: 1945 Länge: 56,2 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 11 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren mit Walter-Antrieb: 24 kn Verdrängung aufgetaucht: 842 t Aktionsradius über Wasser: 7300 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 158 sm mit 24 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 6 Seitentorpedorohre


Typ XXVII:

Das Kleinst-U-Boot vom Typ XXVII A hatte noch folgende alternative Bewaffnungen:
• Kopf des Bootes als Haftmine ausgebildet, die vom Inneren des Bootes gelöst werden konnte
• Mit einer Atmungsanlage und einer Ausstiegsluke versehener Sonderkopf (abkuppelbar) für die Aufnahme von zwei Kampfschwimmern (Ausrüstung und Waffen waren in Gummibeuteln verpackt)
• Sonderkopf mit zusätzlicher Batterie zur Vergrößerung des Fahrbereiches (69 sm/4 kn, 42 sm/6 kn)
Ende 1944 wurde der Typ zur Ausführung B weiterentwickelt. Im Gegensatz zu "Biber" und "Molch" ist mit dem Typ XXVII B "Seehund" ein Kleinst-U-Boot geschaffen worden, das bei offensivem Einsatz mehr Aussicht auf Erfolg bot. 1945 erfolgte eine Umbenennung der Ausführung in Klasse 127 und die Weiterentwicklung zur Klasse 227
Eine Weiterentwicklung zu den Ausführungen F und K war bei Kriegsende im Gange.
Weitere Informationen gibt´s in Teil 4 unter Typ Hecht


Typ XXVII A "Hecht"
Daten:
Baujahr: 1944 Länge: 10,4 m Breite: 1,7 m Leistung E-Motor: 12 PS Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 6 kn Verdrängung: 11,8 m3 Aktionsradius über Wasser: 38 sm bei 4 kn Besatzung: 2 Mann Bewaffnung: 1 Torpedo oder 1 Minensprengkopf


Typ XXVII B "Seehund" (in 127 umbenannt)
Daten:
Baujahr: 1944 Länge: 11,9 m Breite: 1,7 m Leistung Diesel: 60 PS Leistung E-Motor: 25 PS Höchstgeschwindigkeit über Wasser: 7,7 kn Höchstgeschwindigkeit unter Wasser: 6 kn Verdrängung: 14,9 m3 Aktionsradius unter Wasser: 63 sm bei 3 kn Aktionsradius über Wasser: 300 sm bei 7 kn Besatzung: 2 Mann Bewaffnung: 2 Torpedos


Typ XXVII F
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 11,2 m Breite: 1,0 m Leistung Walter-Turbine: 200 PS Höchstgeschwindigkeit über Wasser: ?Höchstgeschwindigkeit unter Wasser: 22,6 kn Verdrängung: 9,2 m3 Aktionsradius unter Wasser: ? Aktionsradius über Wasser: ? Besatzung: 1 Mann Bewaffnung: 1 Torpedo



Typ XXVII K
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 13,9 m Breite: 1,7 m Leistung Diesel: 80 PS Leistung E-Motor: 8 PS Höchstgeschwindigkeit über Wasser: 9,5 kn Höchstgeschwindigkeit unter Wasser: 10 kn Verdrängung: 17,3 m3 Aktionsradius unter Wasser: 34 sm bei 2 kn Aktionsradius über Wasser: 60 sm bei 2 kn Besatzung: 2 Mann Bewaffnung: 2 Torpedos


Klasse 227
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 13,6 m Breite: 1,7 m Leistung Diesel: 80 PS Leistung E-Motor: 25 PS Höchstgeschwindigkeit über Wasser: 8,0 kn Höchstgeschwindigkeit unter Wasser: 10,3 kn Verdrängung: 17 m3 Aktionsradius unter Wasser: 17 sm bei 4 kn Aktionsradius über Wasser: 71 sm bei 10 kn Besatzung: 2 Mann Bewaffnung: 2 Torpedos


Typ XXVIII:

Projekt eines Küsten-U-Bootes.

Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 32 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: ? Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 10 kn Verdrängung aufgetaucht: 200 t Aktionsradius über Wasser: 2000 sm bei 6 kn Aktionsradius unter Wasser: ? Bewaffnung: 4 Bugtorpedorohre


Typ XXIX:

Größere Gruppe von Booten, als Nachfolge der Typ XXI- und Typ XXIII-Boote vorgesehen.

Typ XXIX A
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 53,7 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 12 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 13,8 kn Verdrängung aufgetaucht: 681 t Aktionsradius über Wasser: 7100 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 125 sm bei 6 kn Bewaffnung: 8 Bugtorpedorohre mit 8 Torpedos


Typ XXIX B
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 57,5 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 11,9 Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 15,4 kn Verdrängung aufgetaucht: 753 t Aktionsradius über Wasser: 7100 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 175 sm bei 6 kn Bewaffnung: 8 Bugtorpedorohre mit 8 Torpedos


Typ XXIX B2
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 57 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 15,3 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 15,4 kn Verdrängung aufgetaucht: 790 t Aktionsradius über Wasser: 7100 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 235 sm bei 6 kn Bewaffnung: 8 Bugtorpedorohre mit 8 Torpedos


Typ XXIX C
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 61,3 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 11,8 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 16,7 kn Verdrängung aufgetaucht: 825 t Aktionsradius über Wasser: 7100 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 250 sm bei 6 kn Bewaffnung: 8 Bugtorpedorohre mit 8 Torpedos


Typ XXIX D
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 66,7 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 15 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 14,8 kn Verdrängung aufgetaucht: 1035 t Aktionsradius über Wasser: 7100 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 150 sm bei 6 kn Bewaffnung: 8 Bug-, 4 Seitentorpedorohre mit 12 Torpedos


Typ XXIX E
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 60 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 13 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 16 kn Verdrängung aufgetaucht: 785 t Aktionsradius über Wasser: 6000 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 175 sm bei 6 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 4 Seitentorpedorohre mit 12 Torpedos


Typ XXIX GK
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 57,8 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 12 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 16,5 kn Verdrängung aufgetaucht: 1000 t Aktionsradius über Wasser: 10000 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 225 sm bei 6 kn Bewaffnung: 8 Bug-, 6 Seitentorpedorohre mit 16 Torpedos


Typ XXIX H
Bild

Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 52 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 13 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 15,5 kn Verdrängung aufgetaucht: 715 t Aktionsradius über Wasser: 9000 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 120 sm bei 6 kn Bewaffnung: 6 Bugtorpedorohre mit 10 Torpedos


Typ XIX K1
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 57,8 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 16,7 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 14,8 kn Verdrängung aufgetaucht: 915 t Aktionsradius über Wasser: 7200 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 694 sm bei 6 kn Bewaffnung: 8 Bug-, 2 Hecktorpedorohre mit 18 Torpedos


Typ XXIX K2
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 64,5 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 18 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 18,2 kn Verdrängung aufgetaucht: 1060 t Aktionsradius über Wasser: 7200 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 800 sm bei 6 kn Bewaffnung: 6 Bug-, 2 Hecktorpedorohre mit 18 Torpedos


Typ XXIX K3
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 51,8 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 17,6 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 21,5 kn Verdrängung aufgetaucht: 930 t Aktionsradius über Wasser: 7200 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 1000 sm bei 6 kn Bewaffnung: 8 Bugtorpedorohre mit 8 Torpedos


Typ XXIX K4
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 64,5 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: ? Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: ? Verdrängung aufgetaucht: 1060 t Aktionsradius über Wasser: 7200 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: ? Bewaffnung: 8 Bug-, 2 Hecktorpedorohre mit 18 Torpedos


Typ ***:

Klasse von Hochsee-Booten.

Typ *** A
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 70 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 14,6 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 15,6 kn Verdrängung aufgetaucht: 1200 t Aktionsradius über Wasser: 15500 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 210 sm bei 6 kn Bewaffnung: 8 Bug-, 4 Seitentorpedorohre


Typ *** B
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 65,7 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 14,6 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 15,6 kn Verdrängung aufgetaucht: 1170 t Aktionsradius über Wasser: 15500 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 225 sm bei 6 kn Bewaffnung: 8 Bugtorpedorohre


Typ XXXI:

Hochsee-Boot
Bild

Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge:54,7 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 14,3 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren:16,7kn Verdrängung aufgetaucht: 1200 t Aktionsradius über Wasser: 15500 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 260 sm bei 6 kn Bewaffnung: 8 Bug-, 4 Hecktorpedorohre


Typ XXXII:

Kleinst-U-Boot
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: ? Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: ? Verdrängung aufgetaucht: ca. 20 m3 Aktionsradius über Wasser: ? Aktionsradius unter Wasser: ? Besatzung: 2 Mann Bewaffnung: 2 Torpedos


Typ XXXIII:

Küsten-Boot
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Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 40 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 18 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 18,2 kn Verdrängung aufgetaucht: 360 t Aktionsradius über Wasser: 1550 sm bei 9,5 kn Aktionsradius unter Wasser: 1600 sm bei 6 kn Bewaffnung: 4 Bugtorpedorohre mit 6 Torpedos


Typ XXXIV:

kleine Küsten-Boote
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Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 23 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 12 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 21 kn Verdrängung aufgetaucht: 90t Aktionsradius über Wasser: 1000 sm bei 12 kn Aktionsradius unter Wasser: 80 sm bei 21 kn Bewaffnung: 4 Torpedos


Typ XXXV:

Hochsee-Boot
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: ca. 50 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: 18 kn Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 18,2 kn Verdrängung aufgetaucht: ca. 1000 t Aktionsradius über Wasser: 7000 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 160 sm bei 22 kn Bewaffnung: 8 Bugtorpedorohre mit 12 Torpedos


Typ XXXVI:

Hochsee-Boot
Daten:
Baujahr: Projekt 1945 Länge: 61,2 m Höchstgeschwindigkeit Diesel: ? Höchstgeschwindigkeit E-Motoren: 22 kn Verdrängung aufgetaucht: ca. 1000 t Aktionsradius über Wasser: 7100 sm bei 10 kn Aktionsradius unter Wasser: 110 sm bei 22 kn Bewaffnung: 4 Bug-, 6 Seitentorpedorohre mit 10 Torpedos



Gruß

tom :wink:
Zuletzt geändert von tom am 31.03.2007, 20:37, insgesamt 3-mal geändert.
Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Es erhebt sich nur die Frage, ob er immer nötig ist. Wehret den Anfängen!!!!!

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tom
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Beitrag von tom » 02.10.2003, 17:14

tom sagt:

:!:

Hier endlich der vierte und letzte Teil: :idea:

Deutsche Kleinst-U-Boote
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U-Boote Typ Seehund

Bei der Entwicklung des Kleinst-U-Bootes ging man von dem Gedanken aus, dass nur ein kleines und in die meiste Zeit unter Wasser fahrendes U-Boot an die Invasionsflotte herankommen kann. So entstand bei der Torpedoversuchsanstalt (TVA) das Kleinst-U-Boot “Thomas IIâ€
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tom
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Beitrag von tom » 31.03.2007, 20:44

tom sagt:

:!:

So, nun habe ich auch hier die Bildlinks aktualisiert. Außerdem habe ich im 2. Teil weitere aktive und passive Kampfmittel eingefügt.

Auch hier Dank an Krupp für die übergangsweise Neubebilderung.

Gruß

tom :wink:
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